RE: Ostermärsche 2018

#16 von Renate Beck , 04.04.2018 06:56

Der Artikel ist
Man müsste ihn allen Ostermarschierern schicken damit sie ihn auch lesen.
Sehr geehrte Friedenstaube und -blinde undsoweiter .....
Bei der Friedenskooperative findet man ja die Links zu den Veranstaltern. Ich könnte das heute im Nachtdienst erledigen.
Die MUTmacher muss ich mir merken.
LG Renate

 
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RE: Ostermärsche 2018

#17 von Richard Maxheim , 04.04.2018 17:05

Hallo Renate,

lichen Dank für das Angebot, aber ich habe das bereits erledigt. Bei YouTube wurden ebenfalls kurze Hinweise in den Kommentaren hinterlegt:
Die Mondialisten haben zu den bundesweiten Ostermärschen einen kritischen Artikel verfasst:
https://www.openpr.de/news/998782.html
Es gibt auch schon ein paar Reaktionen darauf. Bei der FrieKo waren nicht alle Mailadressen angegeben und einige bereits nicht mehr gültig. Es ist auch fraglich, ob die Nachricht das Fußvolk erreichen wird. Deshalb wäre es vielleicht nicht verkehrt, wenn @Markus das noch bei den Facebook-Gruppen der Ostermarschierer posten könnte.

Hallo Markus,

ich leite dir Mails von der Friedenskoordination Potsdam weiter. Wie du siehst, besteht da Klärungsbedarf. Vielleicht möchtest du das übernehmen, denn du hast ja entsprechende Alternativvorschläge parat.

Richard


 
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RE: Ostermärsche 2018

#18 von Renate Beck , 04.04.2018 23:42

Da warst du mal wieder zu schnell.
Dann mache ich halt bei meiner Mailaktion weiter. Knapp die Hälfte habe ich schon geschafft.
LG Renate

 
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Offener Brief an die Friedensbewegung 2018

#19 von Markus Rabanus , 05.04.2018 20:38

Im Moment bloß Entwurf:

Da bekanntlich alle Aufrüster und Kriegstreiber die eigene Friedfertigkeit geloben, deren militärische Selbstverteidigung angeblich beabsichtigt sei, hätte die schlüssigste Forderung der Friedensbewegung zu lauten:
"Wenn Ihr alle so friedlich seid, dann unterstellt doch endlich all' Eure Militärs den Vereinten Nationen und streitet Euch nur noch demokratisch, diplomatisch und vor Gerichten, wie es sich für friedliche Regierungen gehört."

Wenn die Friedensbewegung ernsthaft pazifistisch und nicht bloß entrüstet sein will, dann bedeutet die "radikale Alternative" zur Kriegspolitik nicht die Rückkehr zur Steinschleuder, sondern die Abkehr vom antiquierten Konzept der Selbstverteidigung hin zum Gewaltmonopol der reformiert Vereinten Nationen.

Wer den Nationalismus bloß einzudämmen versucht, ihm aber nicht mit der Konsequenz abschwört, dass einzig und allein die Weltorganisation zur höchsten Entscheidung internationaler Konflikte berufen ist, kann zwar weiterhin Mahner für Entspannung und Abrüstung sein, aber stellt die Weiche nicht in Richtung Weltfriedensordnung um, so dass der "Krieg Fortsetzung von Politik" gegeneinander "Ultima ratio" bleibt - und folglich auch das Wettrüsten antreibt.

"Das Ziel des Pazifismus ist nur durch eine übernationale Organisation erreichbar. Die bedingungslose Befürwortung dieses Zieles ist das Kriterium des wahren Pazifismus."
Albert Einstein, Brief an A. Morrisett vom 21. März 1952

Überdies und nur dann wäre die Friedensbewegung mit solch' Bekenntnis zum UNO-Gewaltmonopol auf einen Schlag sämtliche Probleme mit nationalistischen Trittbrettfahrern los.

Markus S. Rabanus / Berlin

www.pazifistisches-manifest.de


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RE: Offener Brief an die Friedensbewegung 2018

#20 von Albero , 06.04.2018 01:12

Und da werden sich die Trittbrettfahrer aber vehement dagegen wehren, denn das würde sie ja ausgrenzen aus der Friedensbewegung. Also werden sie uns als Spalter hinstellen, die nichts anderes im Kopf haben, als diese schöne, wunderbare und so prima agierende Friedensbewegung kaputt zu machen. Also bitte mal den Ball flach halten! Es geht darum, dass die Friedensbewegungung selber damit beginnt, sich um Sicherheitsfragen zu kümmen. Wir können da unsere Vorstellung unterbreiten, sollten aber nicht davon ausgehen, dass sie 1 zu 1 übernommen werden. Wir haben viel Idee, bei denen sicherlich auch Pferdefüsse zum Vorschein kommen werden. Das alles muss auf jeden Fall ein demokratischer Prozess werden, ohne dass da jemand als neunmalkluger Bestimmer auftritt.

Meint Albero


Glaubt ihr etwa alles, was n i c h t in den Zeitungen steht?

 
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RE: Offener Brief an die Friedensbewegung 2018

#21 von Richard Maxheim , 06.04.2018 08:22

Was wir vorschlagen sind Lösungsansätze, keine Patentrezepte. Frieden ohne Sicherheit ist nicht von Dauer. Selbstverteidigungsfrieden ist eine Illusion und wird sich von innen zersetzen, da Kanonen mehr kosten als Brot. Frieden unter dem Schutzschild einer einseitigen Macht ist trügerisch. Wenn man einen machhaltigen Weltfrieden möchte, kommt man an einer allgemeinen, globalen Übereinkunft nicht vorbei.

Die UNO ist dafür prädestiniert, aber noch nicht bereit. Sonst ist keine andere globale Organisation in Sicht, die dafür in Frage käme. Die Arbeitsrichtung dürfte also klar sein. Das muss man den Friedensaktivisten ohne Umschweife sagen. Jedenfalls denen, die vielleicht ein Ohr dafür haben. Wer das nicht begreift, soll weiter sein Friedensmüsli mümmeln oder den Putinisten hinterher laufen. Das ist irrelevantes Tutti-Frutti, welches man vergessen kann. Wenn ich mich mit all den „Argumenten“, die mir jetzt ins Postfach leiern, ernsthaft auseinandersetzen würde, käme ich zu sonst nichts mehr.

Richard


 
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RE: Offener Brief an die Friedensbewegung 2018

#22 von Markus Rabanus , 10.04.2018 01:13

Ich habe die Kritik an der Friedensbewegung in der UNO-Pazifismus-Facebookgruppe gepostet. Prompt waren welche weg. Aktueller Stand 54 Registrierte. In der Weltbürger-Facebookgruppe hatte ich es nicht veröffentlicht. Dort sind es zur Zeit 36 Registrierte, aber auch sehr passiv.


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RE: Offener Brief an die Friedensbewegung 2018

#23 von Albero , 11.04.2018 14:39

Kann gut sein, dass sich welche über die Kritik geärgert haben, aber keine Argumente dagegen vorweisen können. Dann macht man sich vom Acker und die Angelegenheit ist erledigt. Ist ja sowieso alles nicht so wichtig.
Die Relevanz eines Forums oder einer FB-Gruppe erkennt man weniger an der Zahl der Registrierten oder so genannter Follower, sondern an der Zahl der wirklich Teilnehmenden.


Glaubt ihr etwa alles, was n i c h t in den Zeitungen steht?

 
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