Zum Brexit und Separatismus

#1 von Markus Rabanus , 20.09.2017 14:26

@Politiker! Lernt daraus, denn es war falsch,

dass der Beitritt zur EU so einfach gemacht wurde, dass minimale Mehrheit genügte,
wie es folglich auch falsch ist, dass man sich aus der EU mit minimalen Mehrheiten verabschieden kann.

Eine politische und wirtschaftliche Union ist keine "Ehe" - und selbst bei einer Ehe kann man sich nicht so einfach "davonstehlen", sondern hat sich einem Gericht zu stellen, das über die Rechtsfolgen entscheidet.

Desgleichen hat für Separatismus zu gelten: Wer sich abspalten will, müsste die Zustimmung der übrigen Nation benötigen.

Entsprechend hätte die EU auf den katalanischen Separatismus zu reagieren, also "No", falls sich die Katalanen Hoffnung auf EU-Mitgliedschaft machen, es sei denn, dass Spanien einwilligt.

Entsprechend selbstverständlich auch, was die schottischen Separatisten anbelangt.
Schottland muss draußen bleiben, wenn Großbritannien nicht drin bleibt.

Die EU ist angetreten, um Europa zu vereinen - und nicht dazu, die Staaten zu zersplittern oder Zersplitterung zu belohnen.

Wenn Pragmatismus Prinzipienlosigkeit sein dürfte, dann ist Pragmatismus korrupt und darf nicht unsere Art Pragmatismus sein.


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