Kriegsdienstverweigerung als Menschenrecht

#1 von Markus Rabanus , 23.10.2017 23:12

Ich wünsche mir zwar für internationale Konflikte militärisch überlegene UNO-Streitkräfte anstelle von "nationaler Selbstverteidigung", weil die Selbstverteidigung bloß die Stärkeren privilegiert, das Wettrüsten schürt und zur Selbstjustiz verführt,

ABER unabhängig von solcher Präferenz muss das Kriegsdienstverweigerungsrecht global als absolutes Menschenrecht durchgesetzt werden,
wie es auch keine Zwangsarbeit geben darf, schon erst recht nicht als Verpflichtung zum "Held sein", zum Kampf und zum Töten.

Das Kriegsdienstverweigerungsrecht muss JEDERZEITIGES Menschenrecht sein - und zwar ohne dass es zur Wahrnehmung irgendwelcher Begründung über bloßes "Ich will nicht" hinaus bedarf.

Im DFG/VK verlinkten Fall geht es um eine 18-Jährige und eine 19-Jährige, die dafür haften sollen, was Generationen vor ihnen bis heute an Konflikt nicht friedlich zu überwinden wussten oder nicht wollten.

"Kinder haften für ihre Eltern" darf nicht sein.

Wie ich überhaupt der Auffassung bin, dass Soldaten unter 30 eigentlich eher "Kindersoldaten" sind, die erst noch ins Leben finden müssen, ehe sie die Konflikte ihrer Eltern auszubaden haben.

Alle Staaten und Gesellschaften, alle Eltern sollen sich schämen, die derart junge Menschen in Kriegsdienste bringen.

Bezugnahme auf >> https://www.facebook.com/DFGVKRheinlandP...812112142306055


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zuletzt bearbeitet 23.10.2017 | Top

   

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