Weltbürgerliche Texte

#1 von Markus Rabanus ( gelöscht ) , 16.11.2017 21:21

Glücklicherweise sind wir nicht die Einzigen "mit Durchblick" ;-)

Jedenfalls entdeckte ich einen prima Diskussionsbeitrag bei Facebook und erbat Zweitveröffentlichung auf meinen Weltrepublik-Seiten:

Hui, darf ich den Text für meine Weltbürger-Webseite haben?
Mit oder ohne Namen, Pseudonym oder Initialen, wie es dir passt und du auch jederzeit per PM an mich widerrufen kannst.
Ich würde unter der Domain www.weltrepublik.de eine Reihe "Weltbürgerliche Texte" einrichten.

"Weltbürgerliches Bewusstsein" ist zwar weit verbreitet, aber leider eher bloß unter den Aspekten Mobilität, Handelsbeziehungen, Weltkulturerbe, aber dein Text zieht in Wechselbeziehung zu jedes Menschen eigentlich vielschichtigen "Identität" eben auch die polit-organisatorische Konsequenzen, wie sie nach Subsidiaritätsprinzipien umgesetzt werden müssten,
um nicht bloß gemeinsamen Wünschen (bisheriges Völkerrecht), sondern auch gemeinsamen Pflichten zu genügen. Und tunlichst demokratisch mit zu reformierender UNO.

Schade, dass wir mit unserer EU so viele Chancen vertun und mit dem Brexit sogar Rückschritte erleiden, denn die EU wünschte ich mir immer auch als Übungsmodell für die demokratische Einigung der Menschheit.

Von überragender Bedeutung sind Friedensfragen, denn die Verschwendung finanzieller, materieller und intellektueller Ressourcen der rivalisierenden Gewaltpotentiale ist unverantwortbar und verhindern die Kriege nicht.
Darum sei eingeladen in unsere kleine Facebookgruppe zur Webseite www.UNO-Pazifismus.de - auf der Seite steht es ganz knapp, worin sich der Ansatz von der allgemeinen Friedensbewegung unterscheidet und sich auf den Spuren von Immanuel Kant und Einstein versteht.

Liebe Grüße aus Berlin,
Markus S. Rabanus

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Ich bekam die Genehmigung - und nun haben wir eine gute Wortmeldung mehr.
Das werde ich mal öfter probieren. Vielleicht finden sich nebenbei auch kritisch Mitdenkende.

>> http://www.dialoglexikon.de/weltbuergerliche_texte.htm

Markus Rabanus

RE: Weltbürgerliche Texte

#2 von Markus Rabanus ( gelöscht ) , 16.11.2017 21:25

Freu' mich. Er ist grad der UNO-Pazifismus-Gruppe beigetreten.

Markus Rabanus

RE: Weltbürgerliche Texte

#3 von Mondialist , 16.11.2017 22:58

Er sieht das so ähnlich wie ich, guck HIER! Nur habe ich wohl etwas mehr Vorstellungen zum Weltbürgertum, so dass es nicht mehr so abstrakt erscheint, und beobachte auch, was schon in die Richtung läufte. Dashalb meine Idee, die vorwärts drängenden Weltbürger als Mondialisten zu benennen. Das ist mehr als Jetset oder schöngeistige Eineweltlerei.

Ich mache das auch so. Wenn ich irgendwo etwas in unsere Richtung lese, dann melde ich mich beim Verfasser und lade ihn ein. Habe ich bei dir ja auch gemacht. Jetzt haben wir dafür auch einen brauchbaren Einstieg: www.mondialisten.de

Richard


 
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RE: Weltbürgerliche Texte

#4 von Markus Rabanus ( gelöscht ) , 26.03.2018 22:23

Liebster @Bl..., ich bin aus multinationaler Familie und weltbürgerlich geprägt.
Da kriegt man mich wirklich nicht von weg, denn die Scherbenhaufen sind einfach zu groß, die sich hordistische Rivalitäten bereiteten.
Wenn es Kriege gab, dann konnte meine Familie nichts gewinnen, ohne dass es anderen Familienteilen geraubt worden wäre.
Desgleichen, wenn es auch nur um Geld geht.
Desgleichen, wenn es um "Leitkultur" geht.
Desgleichen, wenn es um Religion geht.
Desgleichen, wenn es um Flüsse geht,
Desgleichen, wenn es um Meere geht.
Desgleichen, wenn es um Rohstoffe geht.
Desgleichen, wenn es um Luft oder Quadratmeter geht.
Es ist Menschheitsvermögen. Wer es hat, schuldet der Menschheit Abgaben auf die Nutzungsvorteile.
So wäre mir ein "weltbürgerliches" Prinzip.
Also nicht mehr die Wolfsperspektive, "was ich reißen kann, gehört mir".

Markus Rabanus
zuletzt bearbeitet 26.03.2018 22:25 | Top

RE: Weltbürgerliche Texte

#5 von Mondialist , 26.03.2018 22:33

Zitat
Es ist Menschheitsvermögen. Wer es hat, schuldet der Menschheit Abgaben auf die Nutzungsvorteile.


Konkret: KOMPENSO

Richard


 
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RE: Weltbürgerliche Texte

#6 von Markus Rabanus ( gelöscht ) , 29.06.2018 01:20

Ohne globale Sozialpolitik, ohne ernsthafte Entwicklungshilfe, ohne fairen Handel, der den Schwächeren zur Rücksicht verpflichtet wäre - anstatt sie um die Wette auszuplündern, ..., möchte ich kein Afrikaner bleiben wollen, wenn ich einer wäre.

Und ich bin der Auffassung, dass es zur Eindämmung und Lösung globaler Probleme eine Föderale Weltrepublik braucht, in der gemeinsam entschieden wird, also Omnilateralität, denn die Freiwilligkeit des Multilateralismus genügt den Anforderungen nicht.

Markus Rabanus

RE: Weltbürgerliche Texte

#7 von Markus Rabanus ( gelöscht ) , 20.04.2019 02:54

Für und an den CDU-Politiker Ruprecht Polenz:

Auch von mir Glückwunsch - und es macht den Vollblut-Politiker, den Geist nie in die Rente zu schicken, bevor er sich von uns verabschiedet, denn vieles gelernt sein kann. - Und was das Gelernte ist. Die Bilanz auch aus Fehlern, lohnt am meisten, wenn Fortschritt sein soll. Und wohin.

Doch ausgerechnet im Streit gegen den Nationalismus fehlt zu vielen Wohlwollenden das politische Pendant zur universellen Menschlichkeit, denn das politische Pendant ist die Weltbürgerlichkeit mit Reform und Stärkung der Vereinten Nationen.

Oder anders kurz gesagt:
Dem Rassismus ist mit humanistischen Argumenten zu begegnen.
Dem Nationalismus ist mit kosmopolitischen Argumenten zu begegnen - und nicht erst dann, wenn ein Asteroid ran rast, sondern um unsere globalen Probleme zivilisiert anzugehen.

Drum ist es nicht "naiv", was ich schreibe, sondern bloß viel zu einsame Pflichtübung,
welche Entscheidungen welcher Ebene bedürfen, die Selbstbestimmung und Mitbestimmung ins Verhältnis zu setzen - auch in der EU, die so wichtig wäre, die Subsidiarität für die Menschheit zu üben.

Und warum machen Politiker da nicht mit?
Ganz einfache Antwort: Weil wir die Karrieren und Macht noch immer bloß "nationaldemokratisch" legitimieren.

Nun aber "in Rente" stehen wir nicht mehr zur Wahl und können doch endlich sagen, woran wir es für die Menschheit fehlen ließen, wenn wir uns unseren Wählern einschmeicheln mussten.

Markus Rabanus

   

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