Ein Plädoyer für die Irrationalität

#1 von Richard Maxheim , 11.12.2017 15:39

Zitat
Stellt euch vor, ihr steht in einem brennenden Haus. Ihr seid allein, niemand kommt euch zu Hilfe, und ihr habt nur noch Zeit für eine einzige Aktion. Ihr könnt das kleine Kind retten, das mit euch im brennenden Haus ist. Oder aber das extrem wertvolle Gemälde von Picasso, das an der Wand hängt. Was tun? Wenn ihr das Kind rettet, dann habt ihr ein Kind gerettet! Wenn ihr das Kind verbrennen lasst und stattdessen das Gemälde in Sicherheit bringt, könntet ihr es aber für viel Geld verkaufen. Und mit diesem Geld dann zum Beispiel jede Menge Moskitonetze für Afrika organisieren und so tausenden Kinder das Leben retten. Wäre es nicht rationaler, das Gemälde zu retten und dafür zu sorgen, dass tausende Kinder weiterleben können und nicht nur eines?


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Utopien sollen ja grundsätzlich irrational sein, obwohl sie manchmal rational sein können. 1918 an ein vereintes Europa zu denken, war sicherlich irrational. Man weiß es oft erst hinterher besser. Ich bin in der Beziehung froh, irrational denken zu können, da es mir doch sehr rational erscheint.

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Richard Maxheim
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