Guterres ruft zur Einheit auf

#1 von Albero , 01.01.2018 15:27

Neujahrsansprache 2018 von UN-Generalsekretär Antonio Guterres.


Glaubt ihr etwa alles, was n i c h t in den Zeitungen steht?

 
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#2 von Markus Rabanus , 01.01.2018 20:14

Okay, das können wir in die Facebookgruppe nehmen. Plus UNRIC-Pressemitteilung. LG


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RE: Guterres ruft zur Einheit auf

#3 von Richard Maxheim , 02.01.2018 13:19

Dazu sollten wir selber was schreiben: Den Bogen spannen von der Rede Guterres zum UNO-Pazifismus. Aufhänger: 14-Punkte-Friedensprogramm von Woodrow Wilsen am 8. Januar vor 100 Jahren.
Wo ist die UNRIC-Pressemitteilung?

Richard


 
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RE: Guterres ruft zur Einheit auf

#4 von Markus Rabanus , 02.01.2018 13:53

@Richard, die URL zur Pressemitteilung http://www.unric.org/de/uno-schlagzeilen...ujahrsbotschaft

Naja, die Rede setzt auf "Einheit" und "Geschlossenheit", weshalb wir freilich mit Weltdemokratie zu ergänzen hätten.


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RE: Guterres ruft zur Einheit auf

#5 von Richard Maxheim , 04.01.2018 15:34

Schaut mal, ob man das so lassen kann! Die Presseerklärung muss heute Abend raus, damit sie morgen abrufbar ist.

Zitat
Mondialisten für UNO-Gewaltmonopol

Am 8. Januar, vor 100 Jahren, verkündete der damalige US-amerikanische Präsident Thomas Woodrow Wilson in einer Rede vor dem Kongress sein 14-Punkte-Friedensprogramm für eine Nachkriegsordnung in der Folge des noch nicht beendeten Weltkrieges, den man später als den Ersten nummerierte. Punkt 3 der Erklärung zielte auf die Beseitigung von wirtschaftlichen Schranken und die Herstellung einer Gleichheit der Handelsbedingungen für alle Nationen, „die dem Frieden beitreten und sich zu seiner Aufrechterhaltung verbinden.“ und sah in Punkt 4 „entsprechende gegenseitige Bürgschaften für die Beschränkung der Rüstungen der Nationen auf das niedrigste, mit der Sicherheit im Innern vereinbare Maß“ vor.

Diese vage Vorstellung einer abgerüsteten Welt war nicht dazu geeignet, den ersehnten Weltfrieden zu realisieren. Guter Wille hat dort seine Grenzen, wo schlechter Wille Raum fordert. Das zeigte sich dann auch in der Geschichte des Völkerbundes, dessen Scheitern mangels weltrechtlicher Verbindlichkeit und Durchsetzungskraft unausweichlich war. Ein Sicherheitssystem, alleine auf Grundlage „gegenseitiger Bürgschaften“, ist zu schwach, um den Weltfrieden zu garantieren. Die in Folge des Zweiten Weltkrieges gegründete Organisation der Vereinten Nationen stieß gleich zu Anfang an die Grenzen des guten Willens. Der aufkommende Ost-West-Gegensatz erschwerte wirksame, allgemeingültige Übereinkünfte. Das Wettrüsten und der Quasi-Dritte-Weltkrieg, in Form unzähliger, verheerender Stellvertreterkriege bis in unsere Tage, machten eine gesicherte Weltfriedensordnung so gut wie unmöglich.

Aktuell sieht sich die Menschheit vor noch ganz anderen Problemen. Was sich seit Jahrzehnten abzeichnet, steht bedrohlich an der Schwelle und birgt beträchtlichen Zündstoff für weitere Konflikte. UNO-Generalsekretär Antonio Guterres fasste es in seiner diesjährigen Neujahrbotschaft mit den Worten zusammen: „Ich warne – Alarmstufe rot für unsere Welt.“ Gleichzeitig ruft er zu Einheit auf, denn er glaubt ehrlich, dass wir unsere Welt sicherer machen können und bittet alle Führenden überall um diesen Neujahrvorsatz: „Verringert die Schere. Überbrückt die Gräben. Baut Vertrauen wieder auf, indem ihr die Menschen für die gemeinsamen Ziele zusammenbringt. Geschlossenheit ist der Weg. Unsere Zukunft hängt davon ab.“ Nur wird sich auch hier wieder zeigen, dass dies mit guten Wünschen alleine nicht zu bewerkstelligen ist.

Wir haben allerdings nicht mehr 1918, sondern 2018. Heute braucht man nicht mehr unbedingt die „Führenden“ um die Menschen für gemeinsame Ziele zusammen zu bringen. Das Begehren nach grenzenloser Demokratie und Mitbestimmung wird lauter, trotz aller noch vorhandenen Unterdrückungsmaßnahmen. Guter Wille wird stärker. Wenn eine globale, dauerhafte Weltfriedensordnung realistisch denkbar ist, dann als Institution der Vereinten Nationen. Deshalb fordern Mondialisten einen übernationalen Friedensschutz in Form von ständig präsenten UN-Friedenstruppen, mit dem letztendlichen Ziel der Schaffung eines UNO-Gewaltmonopols bei zwischenstaatlichen Konflikten. Streitigkeiten zwischen Nationalstaaten wären ausschließlich auf gerichtlichen Wegen zu regeln. So bekäme die „gegenseitige Bürgschaft“ Woodrow Wilsons nachträglich Hand und Fuß und der Ruf nach allgemeiner Abrüstung eine reale Grundlage.

Selbstverständlich kann solch ein Vorhaben nur unter allgemeiner Zustimmung sowie unter strenger Kontrolle geschehen. Die bei den Vereinten Nationen vorhanden Mechanismen sind dafür noch unterentwickelt. UNO-Reformen, einschließlich Demokratisierung der Entscheidungsprozesse, werden deshalb dringlicher denn je. Aus diesen Gründen plädieren die Mondialisten für die Einrichtung einer, von den Bürgern der Vereinten Nationen demokratische gewählten, parlamentarischen Versammlung neben der UN-Generalversammlung, so wie sie von der internationalen UNPA-Kampagne gefordert wird. Solche und weitere konkrete Ansprachen hätten sich aktive Weltbürgerinnen und Weltbürger in der Neujahrsbotschaft des UN-Generalsekretärs gewünscht.


 
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RE: Guterres ruft zur Einheit auf

#6 von Markus Rabanus , 04.01.2018 18:53

Richard wieder mal fleißig ;-) Ich ziehe es auf meinen PC und bin als "lektorischer Dienst" bis spätestens 23 Uhr fertig. LG


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RE: Guterres ruft zur Einheit auf

#7 von Markus Rabanus , 04.01.2018 20:52

Mondialisten für UNO-Gewaltmonopol

Am 8. Januar, vor 100 Jahren, verkündete der damalige US-amerikanische Präsident Thomas Woodrow Wilson in einer Rede vor dem Kongress sein 14-Punkte-Friedensprogramm für eine Nachkriegsordnung in der Folge des noch nicht beendeten Ersten Weltkrieges. (streichen: ", den man später als den Ersten nummerierte."

Punkt 3 der Erklärung verlangte gleichberechtigte Handelsbedingungen für alle Nationen, „die dem Frieden beitreten und sich zu seiner Aufrechterhaltung verbinden.“ und sah in Punkt 4 „entsprechende gegenseitige Bürgschaften für die Beschränkung der Rüstungen der Nationen auf das niedrigste, mit der Sicherheit im Innern vereinbare Maß“ vor.

Also zwecks besserer Leserlichkeit etwas straffer.

"Diese vage Vorstellung einer abgerüsteten Welt war nicht dazu geeignet, den ersehnten Weltfrieden zu realisieren." - Da müsste ich tiefer rein, denn "für die Beschränkung der Rüstungen der Nationen auf das niedrigste, mit der Sicherheit im Innern vereinbare Maß“ war goldrichtig. Und richtig sogar auch die gegenseitige Verbürgung für den Abrüstungsprozess.
Falsch hingegen, dass die durch nationale Abrüstung eingesparten Mittel nicht wenigstens zum Teil einem gemeinsamen Gewaltmonopol zufließen sollten, welches das Abrüstungsprozedere zwischen den Bündnispartnern und gegenüber jenen absichert, die dem Bund nicht beitreten mochten.

Dieser Fehler setzte sich im Völkerbund fort. Man beließ es bei nationalen Rüstungen, weshalb die Völkerbundsmitglieder bemittelt blieben, alsbald auf den Kriegspfad zurückzukehren.

Nee, wird nur "lastiger". Ich meine, du kannst den Text (bis auf obige Straffung) so belassen.


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RE: Guterres ruft zur Einheit auf

#8 von Richard Maxheim , 05.01.2018 17:22

Der Artikel ist nun abrufbar. Ich habe auch noch einige Sätze umgestellt.

News4Press - http://www.news4press.com/Meldung_1008965.html
fair-NEWS - https://www.fair-news.de/1584592/mondial...o-gewaltmonopol
openPR - https://www.openpr.de/news/987617/Mondia...altmonopol.html

Man sieht an den Zugriffszahlen, dass openPR am effektivsten ist. Hier wird der Artikel gleich als PDF-Datei gespeichert. Es werden rechts unter "Pressearchiv" auch die älteren Artikel der Mondialisten aufgezeigt.

Richard


 
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RE: Guterres ruft zur Einheit auf

#9 von Markus Rabanus , 05.01.2018 18:45

Prima !!! Bitte noch die URL, wo es auf eigenen Seiten zu finden ist, denn das ist auf Dauer die sicherste Bank. Möglichst mit Link ins Forum.
Wir sollten es dann auch in die Facebook-Gruppe nehmen. LG


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RE: Guterres ruft zur Einheit auf

#10 von Richard Maxheim , 05.01.2018 19:05

Teile bitten openPR ins Fußbuch! Je mehr das aufgerufen wird, desto vorner steht es bei Google. Ich verlinke auch nur auf openPR. Das steht da mindestens genau so dauerhaft wie auf meinen Seiten. Du kannst natürlich auch den ganzen Text auf deine Seite kopieren. Aber ich bin mir nicht so sicher, ob man sich noch in drei Wochen darum reißen wird. Ziel ist eigenlich, dass irgend eine Zeitung das aufgreift. Hier und jetzt, am Montag, dem 8. Januar. Ich habe das deshalb auch an verschiedenen Redaktionen geschickt. Vielleicht weißt du noch welche in Berlin.

Richard


 
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RE: Guterres ruft zur Einheit auf

#11 von Markus Rabanus , 05.01.2018 21:50

Erledigt. Auch in andere Medien übernommen.
Langfassung auf den IniDia-Server.
http://inidia.de/mondialisten_fuer_uno-gewaltmonopol.htm


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RE: Guterres ruft zur Einheit auf

#12 von Albero , 06.01.2018 13:32

Gute Arbeit, weiter so!
Was wäre der nächste Anlass?


Glaubt ihr etwa alles, was n i c h t in den Zeitungen steht?

 
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RE: Guterres ruft zur Einheit auf

#13 von Richard Maxheim , 09.01.2018 16:35

Keine Ahnung. Aber ein Aufhänger ist immer gut. Ich habe so ein Buch: Werner Stein - Kulturfahrplan - Die wichtigsten Daten der Kulturgeschichte von Anbeginn bis heute. Darin kann man nachgucken, was vor 50, 75, 100, 150, 200 u.s.w. Jahren los war. Für dieses Jahr ist mir nichts weiter aufgefallen. Aber falls sich ein Anlass ergibt, kann ich ja gezielt nach dem passenden Aufhänger suchen.

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RE: Guterres ruft zur Einheit auf

#14 von Markus Rabanus , 09.01.2018 22:38

ich habe ooch sowat: Wenn es jemandem mangels Google-Account nicht auf meinem www.internetkalender.de erscheint, dann www.inidia.de/gedenktage.htm , aber meist bemerke ich die Gedenktage erst tags drauf.

Ich trage sogleich mal Einstein-Tag und Kant-Tag nach.


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