Evolution 2.0

#16 von Markus Rabanus , 04.01.2018 02:35

Gentechnik als pränatale Sportförderung ;-) Der russische Putin ist definitv zu lütt, um ein ukrainischer Klitschko zu sein. Und wer heute Kevin heißt, sähe dann womöglich wie Costner aus.
Andererseits wurde "Heroin" jahrzehntelang als Allheilmittel vermarktet, woran sich zeigt, dass schnöde Motive mitunter mehr Gewicht haben als hehre Verheißungen Wahrheitsgehalt.
Die Frage ist also nicht, ob sich Entwicklung aufhalten ließe, sondern wovon sie sich leiten lässt. Und weltbürgerlich ist die Frage, welchen Interessen der Vorrang gebührt und auf welche Weise zu gewährleisten ist.


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RE: Evolution 2.0

#17 von Renate Beck , 04.01.2018 08:06

Das Interesse dürfte doch klar sein. Das menschliche Leben verbessern und Leid vermeiden. Das sollte man nicht verfilosofieren.
Jeder Fortschritt hat auch seine dunkle Seite. In deinem UNO Gewaltmonopoly z.B. steckt der Kern einer Weltdiktatur. Wenn wir davor Angst haben dürfen wir nichts mehr tun.
Wichtig ist die Dinge mit Vernunft anzugehen und unter effektive Kontrolle zu stellen.
Dem Fischgesicht hätte ich eine pränatale Genschere gegönnt. Dann hätte er vielleicht ein vernüftiges Leben gehabt anstatt Theolügie zu verbreiten.
LG Renate

 
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RE: Evolution 2.0

#18 von Richard Maxheim , 04.01.2018 18:08

Die Evolution 2.0 begann bereits, als der Mensch anfing aufrecht zu gehen. Es wird zwar immer wieder versucht das rückgängig zu machen, indem man sich vor irgendwelchen höheren Wesen auf den Boden wirft, aber das ist zwecklos. Evolution 2.0 schreitet unaufhaltsam voran. Man hätte sich das vorher überlegen sollen. Jetzt haben wir den Salat, den gengepanschten, der nicht so schnell woelkt und fault wie der aus dem Bioladen und die Angestellten der Müllabfuhr arbeitslos macht. Das ist furchtbar. Wie soll das nur weiter gehen?

Das Repertoire der Warnpropheten ist mehr als gruselig: Blökende Dolly-Herden überziehen unser Land mit genverseuchter Schafscheiße – multiplizierte Killerhorden, die alle in Kampfmonturen gleicher Größe passen und sich sogar auf Knopfdruck gegenseitig neutralisieren – Fußballer ohne Hirn, aber mit Rückenmark bis in die Fersen – Schorsch Kloni aus dem Katalog, der Alptraum jeder konventionellen Partnervermittlung, kommt mit Hermes als Beifahrer. Es ist nicht zu fassen. Kein Wunder, wenn sich die Branche der staatlich subventionierten Nikoläuse (ich meine jetzt nicht dich, Albero) ernsthaft Sorgen um das Unwohl der Menschheit macht.

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Zur Dunklen Seite ;-)

#19 von Markus Rabanus , 04.01.2018 18:27

@Renate, ganz genau, denn wären weniger Risiken, so wären weniger Ängste - und wir wären viele. Die wissenschaftliche/philosophische Befassung mit Widrigkeiten ist unumgänglich. LG

www.inidia.de/weltstaatsaengste.htm
www.inidia.de/weltstaatswidrigkeiten.htm


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Grüne Gentechnik ist Zukunft

#20 von Richard Maxheim , 07.01.2018 23:37

Auf der Seite des Forums Grüne Vernuft wurde die hiesige Diskussion erwähnt und verlinkt:
http://www.gruenevernunft.de/meldung/gr%...der-schadet-sie

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RE: Grüne Gentechnik ist Zukunft

#21 von Albero , 25.01.2018 13:34

Selbstverständlich müssen die Risiken und Nebenwirkungen jeglicher technischer Entwicklungen überdacht und berücksichtigt werden. Das wird ja auch gemacht:
http://www.bpb.de/gesellschaft/umwelt/bi...ng-und-bioethik
Aber das sollte eine Angelegenheit der Wissenschaft sein und nicht der Religion, oder schlimmer noch von Ideologien. Entschieden wird dann in der demokratisch legitimierten Politik und nicht in der päpstlichen Glaubenkongregation.

Meint Albero


Glaubt ihr etwa alles, was n i c h t in den Zeitungen steht?

 
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Gentechnik oft Patent-Grabbing

#22 von Markus Rabanus , Heute 02:14

@Albero, "Entschieden wird dann in der demokratisch legitimierten Politik und nicht in der päpstlichen Glaubenkongregation."

Ja, so sollte es sein, aber wir sollten mal nicht unterschätzen, wie sehr die demokratisch legitimierte Politik durch Lobbyismus korrumpiert wird.

Überdies geht es bei Nutzpflanzen oft um bloßes Patent-Grabbing, in Gene Marker zu setzen, um patentfreies "Nutzleben" aus den Märkten zu drängen. Echte Eigenschaftsveränderungen zum Positiven gibt es zwar auch viele, aber selbstverständlich von der Werbung stets übertrieben und oft auch nicht nachhaltig, weil Pflanzenschädlinge mutieren - und dann doch wieder die Giftmengen erhöht und in der Wirkung gespreizt werden müssen, während die Saatgutabhängigkeit eingeführt ist.

Eindämmung wäre, die Laufzeiten der "Patente auf Leben" zu verkürzen, aber das wird bei den konventionell gezüchteten Kartoffelsorten dadurch unterlaufen, dass alte Marken rechtzeitig aus dem Sortiment genommen und durch neue Sorten ersetzt werden.
Sollte ein komplettes Verbot von "Patenten auf Lebewesen" zur Folge haben, dass dann zu wenig geforscht würde, dann müsste die staatsfinanzierte Forschung intensiviert werden.

Ohnehin wird die Forschungsleistung privater Unternehmen oft überschätzt. So lässt sich bspw. die pharmazeutische Industrie die Forschung viel weniger kosten als die Werbung für ihre Produkte und für die angebliche Innovation bei Folgeprodukten.


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10. Dezember - Tag der Menschenrechte

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