RE: Jetzt retten wir die Welt – ab 7.September geht’s los

#16 von Albero , 27.09.2016 20:20

Hallo Marek,

du schreibst „nein, nicht nur. Das Buch ist das Buch zur Initiative“, also doch.
Dagegen ist ja nichts einzuwenden. So wie beim Fernsehen das Buch zur Fernsehserie beworben wird. Euer Geschäftsmodell ist allerdings durchsichtig. Man braucht sich nur „Für eine bessere Welt“ und „Whoopee-Connections“ anzuschauen. Da der Slogan mit der besseren Welt allerdings schon etwas abgedroschen ist, musste für das Buch eine neue Initiative her. Da habt ihr gleich die Weltverbesserer zu Weltrettern erhoben und die ollen „Aktionen“ von A nach B übertragen. Das macht die Sache aber nicht besser.

Meint Albero


Glaubt ihr etwa alles, was n i c h t in den Zeitungen steht?

 
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RE: Jetzt retten wir die Welt – ab 7.September geht’s los

#17 von Marek ( gelöscht ) , 28.09.2016 10:18

Hallo Albero,

ja, wir hätten auch nur das Buch machen können. Wir finden es so aber besser. Wie gesagt, wir machen das gesamte Projekt seit 10 Jahren ehrenamtlich. Das bedeutet täglich ca. 5 Stunden unbezahlte Arbeit täglich, zusätzlich zu den Jobs. Wir verzichten auf Freizeit, Urlaub usw. und versuchen auch beruflich Gutes zu tun und uns mit allem einzuschränken. Falls das Kritik aufwirft, können wir damit leben. Da kann man sich übrigens lukrativere Geschäftsmodelle vorstellen... Ich hatte um Vorschläge gebeten, vielleicht kommt ja noch was.

Ihr werdet als Weltbürger nicht umhin kommen, auch Konkretes und Kleinteiliges zu bedenken und umzusetzen - auch und gerade in einer Weltgemeinschaft. Ohne diese kleinen Vorschläge und Änderungen wird es nicht reichen. Die Welt ist für mich (nach über 35 Diskussionen) noch immer ein Ort, die einer Verbesserung bedarf - für die Natur, für Tiere und für den größten Teil der Menschheit. Eine bessere Welt halte ich daher keinesfalls für "abgedroschen", sondern für hochaktuell.

Vielen Dank für die Feedbacks. Wir werden versuchen, daraus konstruktive Vorschläge abzuleiten die wir umsetzen können.

Ansonsten wünsche ich Euch wirklich viel Erfolg mit Eurem Projekt!

Marek

P.S. Wir haben übrigens auf dieses Board, bzw. Eure Idee hingewiesen und hoffen, dass dadurch noch mehr Menschen auf Euch aufmerksam werden.

Marek
zuletzt bearbeitet 28.09.2016 10:25 | Top

RE: Jetzt retten wir die Welt – ab 7.September geht’s los

#18 von Richard Maxheim , 28.09.2016 22:17

Hallo Marek,

danke für die Werbung für das Weltbürger-Forum, sehr freundlich.

Zitat von Marek im Beitrag #13
...... Und es liegt wohl in der Natur des Menschen, dann wieder ein hierarchisches Gebilde zu schaffen. Dieses aber führt unweigerlich zu Zentralisierungen. Das scheint mir aber nicht das größte Problem, sondern die Tatsache, dass es ja derzeit bereits ein System gibt, welches durch Institutionen vertreten und geschützt wird. Es dient leider vornehmlich einer Minderheit, welche allerdings keine Anstalten macht, diese Institutionen tatsächlich solidarischer und kooperativer zu machen. Denn dort gibt es eben auch schon Machtgefüge. Eine dezentrale Struktur würde natürlich erfordern, dass sich zentrale Strukturen öffnen. Und genau an dieser politischen, sozialen und auch ökologischen Schnittstelle tut sich (seit Jahrtausenden) leider herzlich wenig. Das hat die Geschichte dominiert und ist unendlich.

Natürlich liegen Hierarchien in der Natur des Menschen, wie auch vieler Tierarten. Das ist noch der Steinzeitmensch in uns. Hierarchien erleichtern das Zusammenleben, denn sie unterbinden die Anarchie, unter der keine menschliche Entwicklung möglich gewesen wäre. Dies seit tausenden von Jahren. Dass das nicht immer schön war, dürfte klar sein. Aber wir brauchen die Hierarchie als Ordnungsprinzip. Die Alternative heißt Anarchie. In kleineren Gemeinschaften, mit großer inhaltlicher Übereinstimmung, mag man darauf verzichten können. Da übernehme die Doktrin und ihre Wächter das Regime. Das ist auch nicht immer angenehm.

In einer pluralistischen Gesellschaft sind Hierarchien unabdingbar. Ob das immer gut geht, kommt auf die Machart an. Es darf eben heute nicht mehr so sein, dass die oberen Ränge von denen besetzt werden, welche die größten Keulen besitzen. Dafür haben wir heute Recht und Gesetz. Und wir haben die Demokratie, durch welche Recht und Gesetzt in einem möglichst großen Konsens geschafften werden und die Kompetenzen in den Hierarchien regeln können. Die Gewaltenteilung tut ihres dazu, damit die Macht, die unweigerlich in einer Hierarchie vorhanden ist, nicht zweckentfremdet oder missbraucht wird. Ich weiß, das klappt nicht immer so ideal. Aber was soll man machen, wenn die Bürger ihre Vertreter nach der Größe der Klappe, anstatt der fachlichen Kompetenz wählen? Eine vernünftige Alternative dazu ist mir nicht bekannt.

Noch ein Wort zu dem unbeliebten Begriff Macht. Mit Demokratie, Recht und Gesetz verliert es seinen Schrecken. Öffnet sich ein Machtvakuum, steht sofort jemand mit einer Keule drin. So sind die Menschen. Das beste Beispiel dafür ist der so genannten Arabische Frühling.

Zitat von Marek
Mich interessiert Eure Idee des Föderalismus sehr. Doch wie oben geschrieben frage ich mich, wie sich dieser in einem Geflecht der Dezentralisierung behaupten würde. Wie ihn populär machen? Wie strukturieren und etablieren?


Es erstaunt mich, dass du als Journalist nichts mit dem Begriff Föderalismus anfangen kannst. Das ist nicht unsere Idee, sondern ein System, nachdem unser Staat aufgebaut ist. Es funktioniert ganz gut. Na ja, nobaddi ist pörfekt. Dezentralisierung gehört dazu. Sie ist allerdings manchmal etwas unpraktisch. Es kann nicht jedes Dorf seine eigene Eisenbahn haben. Die Freiwillige Feuerwehr schon, aber auch hier gibt es einheitliche Formen der Ausbildung und Ausrüstung. Die realen Föderationen sind auch in der Qualität sehr unterschiedlich. Die russische z.B. ist m.E. eine Scheinföderation. Seit Jahrhundert vorbildlich dagegen die Schweiz. Man könnte das Schweizer Modell ohne weiteres sofort auf Weltebene projizieren – mit einigen Anpassung selbstverständlich – und wir hätte die schönste Weltföderation.

Das Prinzip des Föderalismus ist, so viel wie möglich Kompetenz in die kleineren Einheiten und so viel wie nötig in die größeren. Das ganze dann ordentlich organisiert mit kompetenten Hierarchien auf der Basis von Recht und Gesetz. Dies verwirklicht vom kleinsten Dorf bis hin zur Weltgemeinschaft wäre noch lange nicht das Paradies auf Erden, aber doch eine wirklich bessere Welt. Solch eine Vision müsste eigentlich wahnsinnig populär sein. Die Trekkies sind da schon viel weiter. Die Vereinte Föderation der Planeten, kein Problem.

Siehste, über all das wollen wir hier im Forum diskutieren. Selbstverständlich auch über kleine Angelegenheiten. Sie sollten allerdings einen entsprechenden Sinn haben. Die Themenbereiche sind dafür geöffnet, können auch noch erweitert werden. Und wenn sich daraus konkrete Ideen, Pläne, Projekte, Aktionen und was weiß ich noch ergeben, um so besser.

Möge die Macht mit dir sein!
Richard


 
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zuletzt bearbeitet 28.09.2016 | Top

RE: Jetzt retten wir die Welt – ab 7.September geht’s los

#19 von Marek ( gelöscht ) , 29.09.2016 08:33

Hallo Richard,

danke für die lange Antwort.

Es ist nicht so, dass ich mit dem Begriff Föderation nichts anfangen kann, sondern damit Fragen verbinde - die du ja auch zitiert hast - die nach meiner Beobachtung mit der Natur des Menschen zu tun haben. Du verwendest weiter unten den Begriff "Scheinföderation"... Auch bei der United Federation of Planets bedarf es einer quasi-militärischen Struktur, also einer Zentralverwaltung, Kadettenschule und soldatischer Haltung. Ich sehe Star Trek seitdem ich klein bin und habe mich tatsächlich mit dieser Zukunftsvision tiefer auseinandergesetzt. Die Charta wurde der Charta der UN nachempfunden: The Charta of the United Feration of Planets und sieht (was ja auch in der Serie für viele Konflikte mit sich bringt) doch eine zentralistische Organisation (auf dem Planeten Erder vor). Mir hat die Oberste Direktive gut gefallen, also die Nichteinmischungsklausel, obwohl sie mehr als häufig gebrochen wurde.

Was ich meine ist, dass jede Struktur immer nur so gut ist, wie die Individuen die sie leben und das es daher unerlässlich ist, sich beidem zuzuwenden, einer Struktur für eine (Welt)Gesellschaft und Alternativen für die Individuen - im sozialen, kulturellen, politischen, wirtschaftlichen und ökonomischen Bereich. Hierarchien bringen nun mal mit sich, dass "Platzhirsche" die Führung übernehmen, dass Konkurrenzkämpfe entstehen und die Mittel dieser Kämpfe letztlich auch Blaupausen für die Lösungen sind, die angestrebt werden.

Vielleicht gibt es, bei näherer Betrachtung tatsächlich Staaten die leidlich gut funktionieren. Bei der Schweiz kommt natürlich hinzu, dass sie neutral ist und weltweites Kapital bunkert. Es gibt dort Elemente der direkten Demokratie die ich für unerlässlich für ein funktionierendes demokratisches System halte. Auch wenn sich dadurch Einfallstore ergeben. Doch Parteiendemokratie müsste nicht das Ende der Fahnenstange sein, da sie die Bürger auch weitgehend aus der Verantwortung nimmt. Interessant wird es doch, wenn die Politik nicht nur ein "Geschäft" und Politiker nicht nur ein Beruf wäre, sondern Teil allgemeinen Gestaltungswillens. Sicher will nicht jeder sich kümmern und Bescheid wissen müssen, doch im Moment nimmt die Gesellschaft ihre Individuen zu wenig in direkte Verantwortung. Dabei kann politische Gestaltung auch in kleinem Rahmen funktionieren - lokal, regional, innerstädtisch. Es wäre denkbar, politische Gremien mit Bürgern und Experten anzureichern und sie stärker einzubeziehen. Das wäre ein Bild, welches ich vor Augen habe.

Der folgende Absatz wurde nach HIER verschoben. Albero

Mich würde insbesondere die tatsächliche Struktur interessieren und eben auch, wie man Menschen dazu bringen kann, wohlwollend, hilfsbereit, vertrauensvoll und gutwillig miteinander umzugehen. Für mich ist, was diese zweite Komponente betrifft, ein tiefes Grundvertrauen unter Menschen elementar. Doch dieses sehe ich schwinden - was für mich auch Ergebnis eines Systems ist, dass auf Konkurrenz setzt. Könnte man dann nicht auch in einem Forum wie diesen erst mal genau dieses Grundvertrauen etablieren und dafür Modelle und Verfahren offerieren? So weit ich es bisher verstehe, ist die Idee des Weltbürgers auch das - nämlich ein Gefühl der globalen Gemeinschaft, ein globaler Zusammenhalt verbunden mit einer Struktur, die weitmöglichste Unabhängigkeit der Individuen, bei gleichzeitiger Kooperation ermöglicht? Ohne dieses grundsätzliche Vertrauen in den Menschen wird alles schwierig. Und auch meine Erfahrungen sagen mir, dass man häufig (heutzutage) erst mal auf Misstrauen stößt, denn auf Wohlwollen. Es geht mir ja sogar hier in diesem Forum so.

Live long and prosper,
Marek

Marek
zuletzt bearbeitet 29.09.2016 13:33 | Top

RE: Jetzt retten wir die Welt – ab 7.September geht’s los

#20 von Albero , 29.09.2016 13:43

Hallo Marek,

ich habe den letzten Absatz in den Themenbereich "Es gibt nur eine Menschheit" verschoben. Sonst kommen wir hier vom Hölzchen aufs Stöckchen. Du solltest Zweifel nicht mit Misstrauen verwechseln. Wenn du dich hier einer gewissen kritischen Haltung gegenüber siehst, dann liegt das wohl daran, dass euer Webauftritt gewisse Zeifel produziert.

Albero


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RE: Jetzt retten wir die Welt – ab 7.September geht’s los

#21 von Marek ( gelöscht ) , 29.09.2016 14:01

Hallo Albero,

danke für den Hinweis. Misstrauen ohne Zweifel scheint mir unmöglich und umgekehrt Zweifel ohne Misstrauen auch. Da will ich aber kein Haar spalten. Ich empfinde es aber nun mal nicht als gewisse kritische Haltung, sondern anhaltendes Misstrauen. Obwohl ich versucht habe, meine Gedanken zu erläutern, Gefühle und Sorgen zu schildern, unsere Idee zu beschreiben und so gut ich kann zu erklären, warum wir es so machen. Aber im Grunde stören mich Zweifel nicht weiter und ich versuche sie so gut es geht einzubeziehen. Actio gleich Reactio: Wer was tut, bekommt nun mal immer auch Gegenwind. Damit können wir sehr gut leben, da wir wesentlich mehr Zuspruch als Zweifel zu hören bekommen. Zum Glück. Sonst wäre es auch ganz schön entmutigend. Ich habe einige Anregungen von hier mitgenommen, Beleidigungen vergesse ich ohnehin recht schnell. Was bleibt, sind meine ernst gemeinten besten Wünsche für Euer Projekt, bei dem ich mir jede Kritik verwehre, da ich Euch nicht gut genug kenne, um mir ein Urteil zu erlauben. Da unterscheiden wir uns etwas. Ich glaube, dass es auf jede gute Kraft ankommt! Und hätte ich gewisse Zweifel, würde ich einen konstruktiven Weg gehen, Vorschläge machen, hinterfragen, Gemeinsamkeiten suchen. Das meinte ich mit dem Grundvertrauen.

An unserer Seite arbeiten wir.

Viele Grüße,
Marek

P.S. Danke fürs Verschieben. Ich muss jetzt auch wieder an andere Aufgaben ran.

Marek

RE: Jetzt retten wir die Welt – ab 7.September geht’s los

#22 von Albero , 29.09.2016 17:57

Doch, da ist ein wesentlicher Unterschied: Zweifel ist sachbezogen, Misstrauen ist persönlich.

Zitat von Marek im Beitrag #21
Ich habe einige Anregungen von hier mitgenommen, Beleidigungen vergesse ich ohnehin recht schnell.

Wer hat dich wo beleidigt?


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RE: Jetzt retten wir die Welt – ab 7.September geht’s los

#23 von Richard Maxheim , 29.09.2016 22:35

Hallo Marek,

„Scheinföderation“ deshalb, weil die Teilgebiete Russlands bei weitem nicht die Autonomie besitzen, wie das bei echten Föderationen üblich ist. Da wird das meiste von Moskau aus diktiert. Star Treck ist keine sonderlich gute Vorlage für eine Weltföderation, da es sich hier nur um ein Weltraummärchen handelt, das ja spannend sein muss, sonst würde niemand die Filme gucken. Dafür braucht man böse Feinde, die man mit einem guten Militärapparat bekämpfen kann. Eine Weltföderation hätte aber keine solchen Feinde von außen. Von daher würde sich auch ein Militärapparat, der über das Maß für die gemeinsame innere Sicherheit hinaus ginge, erübrigen.

In einem demokratischen Staat kann sich jeder Bürger im Rahmen der Gesetze politisch betätigen, mitreden, mitentscheiden. Er muss nur den Hintern hoch kriegen. Politische Parteien sind dafür da, die unterschiedlichen Interessenstränge aus der Gesellschaft zu kanalisieren und zu bündeln. Wer keine passende Partei für sich findet, darf ja seine eigene gründen. Die Politik leidet unter dem Mangel an öffentlichem Interesse mehr als man denkt. Die meisten Parteien haben erhebliche Nachwuchsprobleme. Und weil die Platzhirsche mit den größten Klappen kaum Konkurrenz bekommen, schaffen sie es leicht nach oben. Man kann aber die Leute nicht dazu zwingen, sich verbindlich politisch einzubringen. Die Masse ist lieber einfach nur unzufrieden, mault herum und ist so ziemlich gegen alles. Wenn man sie entscheiden lässt … siehste Brexit.

Das wird sich auch nicht ändern. Selbst in einer Weltföderation wird das so sein. Die Weltföderation wäre nicht das Paradies, aber ein wesentlich bessere Welt als jetzt. Nimm Europa als Beispiel! Es ist heute auch besser als vor hundert Jahren. 1916 war schon ganz schön schlimm … und was dann noch kam. Muss die Welt nochmal so etwas durchmachen? Meinst du wirklich, dass man da abwenden kann, wenn man im Bioladen kauft und Zettelchen mit Sinnsprüchen an die Laternenpfähle klebt?

Gruß
Richard


 
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zuletzt bearbeitet 29.09.2016 | Top

RE: Jetzt retten wir die Welt – ab 7.September geht’s los

#24 von Renate Beck , 30.09.2016 10:00

Hallo Marek!
Es ist doch offensichtlich wie sehr eure „ehrenamtlichen“ (seit wann vergibt man sich selbst ein Ehrenamt?) und gewerblichen Aktivitäten (Dragon Dreaming für 390 Teuro, wie putzig) miteinander verstrickt sind. Also seid bitte ehrlich! Es ist ja nichts dabei. Wenn ihr an eurer Seite arbeitet dann lasst doch mal die Selbstbeweihräucherung!!! Dann kommt ihr auch glaubwürdiger rüber. Sonst werdet ihr weiterhin Skepsis ernten, bei Leuten die sich nicht die Hosen mit der Beißzange anziehen.
LG Renate

 
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RE: Jetzt retten wir die Welt – ab 7.September geht’s los

#25 von Marek ( gelöscht ) , 30.09.2016 10:34

Hallo Renate,

als ehrenamtlich verstehe ich als unentgeltlich. Das man zusätzlich von etwas leben muss, finde ich normal. Das es mehr Spaß bringt etwas zu tun, was den eigenen Überzeugungen entspricht und toll ist, wenn das irgendwie klappt, finde ich nicht verwerflich. Wenn Du einen Workshop für 20 Menschen gibst, dann bedeutet das sicher auch noch mal drei Tage drumherum an Vorbereitung und Nachbereitung. Wirklich kein Mordsverdienst... Aber ich glaube, damit kann ich Dich nicht überzeugen, weil Du nun mal das Haar in der Suppe suchst. Ich habe weiter unten geschrieben, dass man es auf zweierlei Weise halten kann: Entweder man unterstellt einem Menschen erst mal gute Absichten oder schlechte. Vielleicht ist es einem auch egal. Doch wenn ich einem Menschen unterstelle, dass er etwas Gutes tun will (und nicht das schon verwerflich finde), dann will ich ihn doch unterstützen? Gerade dann, wenn ich es ganz anders machen würde als er. Wenn ich ihm aber misstraue, also ein schlechtes Bild von ihm haben will, reicht es ihm und mir bestätigen zu wollen, dass alles gegen ihn spricht.

Da ich es aus anderen Netzwerken kenne, weiß ich, das man Skepsis auch zur Kunstform erheben kann. Wenn ich mit Menschen spreche, die eine zynische Haltung einnehmen und dann bei ihnen nachfrage, dann erfahre ich meistens, dass sie eigentlich wenig Hoffnung auf eine bessere Welt haben. Soll mir das genügen? Obwohl ich sage, das mir Skeptiker noch etwas lieber sind, als Menschen denen alles egal ist, meine ich, dass (und das habe ich unten versucht zu schildern) eine Gemeinschaft - insbesondere eine Weltbürgergemeischaft - nur entstehen kann, wenn man ein Grundvertrauen, Wohlwollen und Gemeinsamkeiten entwickelt.

Ich habe bei keinem von Euch persönlich nachgebohrt und alle "Fragen" so gut es ging beantwortet. Eine richtige Diskussion kommt nicht zustande. Schade. Hatte mir mehr erhofft. Euch gebührt das letzte Wort.

Viele Grüße und nochmals gutes Gelingen.
Marek

Marek

RE: Jetzt retten wir die Welt – ab 7.September geht’s los

#26 von Marek ( gelöscht ) , 30.09.2016 11:10

Hallo Renate,

insgesamt möchte ich mich aber bedanken. Ich finde Kritik sehr wichtig. Ob wir alles so umsetzen können, dass wir in Euren Augen bestehen weiß ich nicht, denn wir kommen z.B. nicht umhin, auch unsere Nase zu zeigen. Wir haben lange überlegt, wie "anonym" wir das Ganze machen. Aber dann erschien es uns das doch eher seltsam. Zwar führt das unweigerlich auch zu Kritik, doch die kann man nur vermeiden, wenn man gar nichts tut. Wir überlegen jetzt, wie wir beides optimal verbinden können, für etwas einstehen, sich zeigen und den Mund aufmachen, in die Diskussion zu gehen und sich dabei auch zu zu stellen. Oder im Hintergrund zu bleiben. Wahrscheinlich wird es eine Mischung, denn das Zweite erscheint wieder anderen dubios. Wie man´s macht... Mal sehen.

Die Verbindung von Arbeit und Beruf, von unbezahlten und bezahlten Aktivitäten finden wir nicht verwerflich. Reich wird man damit nicht, denn das meiste ist nun mal unbezahlt. Und das ist in Ordnung. Wir habe dafür beide unsere Jobs aufgegeben. Wer sein Urlaub, Freizeit und Nervenkostüm schätzt, sollte anderes tun. Uns bringt es aber total Spaß.

So, jetzt genug gerechtfertigt. Sonst sollten wir uns mal alle "nackig machen". ;-)

Viele Grüße,
Marek

Marek

RE: Jetzt retten wir die Welt – ab 7.September geht’s los

#27 von Albero , 30.09.2016 14:12

Ich denke, dass bezüglich der Weltretterei alles gesagt ist und mache deshalb hier mal dicht. Weiter geht’s in den Themen.

Albero von der Administratur


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