RE: Kritik zur Jubiläumsveranstaltung

#61 von Richard Maxheim , 08.10.2018 22:12

Für die UNPA-Kampagne soll ein Vertreter aus Frankreich dabei sein. Von der WCPA ist nichts bekannt. Vermutlich gehört das nur zur obligatorischen Logo-Sammlung.
Ich habe unsere Kritik ins interne cdm-Forum gepostet:

Zitat
Kritik und Distanzierung

Leider muss ich hier mitteilen, dass wir uns als Mondialisten offiziell von dieser Veranstaltung zum 70. Jubiläum distanzieren. Grund ist die Vorführung des Films „The World is my Country“. Wir erachten das Geschäft mit dem so genannten World Passport als betrügerisch und warnen auf unserer Website ausdrücklich davor:
https://weltbuerger-register.jimdo.com/w...Crger-register/

Mit der Protektion dieses unseriösen Geschäftes durch die öffentliche Vorführung eines Werbefilms im Programm der Veranstaltung wird dem Ruf und der Glaubwürdigkeit der Weltbürger-Bewegung Schaden zugefügt. Deshalb appellieren wir dringend, diesen Programmpunkt zu streichen.
Weltbürger-Register (4)


Nathalie Kesler und Daniel Durand haben darauf geantwortet, dass von dem Film eine gekürzte Fassung gezeigt werden soll, welche keine Werbung für den World Passport enthält. Daniel stellt klar:

Zitat
Was du schreibst, ist nicht gerechtfertigt.

In der Tat:
1. Einerseits hat das Weltbürgerregister die Frage des so genannten globalen Passes stets scharf verurteilt. Wir sind uns einig, dass er nicht rechtlich begründet ist.

2. Wir trafen Arthur Kanegis, den Autor des Films. Arthur verstand die Ablehnung des Weltbürgerregisters gegen den Pass. Deshalb hat er den Organisatoren der Veranstaltung zum 70-jährigen Jubiläum eine Version des Films zur Verfügung gestellt, die den Zielen des Weltbürgerregisters entspricht. Diese Version enthält nicht die Förderung von WSA.

3. Wir hatten kürzlich einen Kontakt mit David Gallup. David beschwerte sich, dass das, was sein Engagement ausmachte und Garry Davis' Engagement aus dem Programm gestrichen worden sei. Ihm wurde gesagt, dass die in Vorbereitung befindliche Veranstaltung 70 Jahre Weltbürgerschaft als persönliche Identität und politischen Willen gefeiert würde (19. November 1948) und dass sie in keiner Weise eine Hommage an das Leben des Schauspielers sei.

Nach der Vorführung des Films folgt eine Debatte. Die Frage, wie man einen Zustand der globalen Einheit erreicht, wird Teil dieser demokratischen und zivilen Debatte sein.


Übersetzt mit www.DeepL.com/Translator

Auf die Beschwerde von David Gallup, weil das Logo der World Service Authority (WSA), also der Firma, welche das Passport-Geschäft betreibt, bei den Partnern nicht aufgeführt sei, hat Nathalie heute an Gallup und die beiden Filmemacher gemailt:

Zitat
WSA-Logo nicht erwähnt

Hier ist die offizielle Antwort des Weltbürgerregisters und seiner Partner:

„Das Ereignis am November 2018 ist keine Hommage an Garry Davis, sondern eine Feier der Weltbürgerschaft als persönliche Identität und politischen Willen."

Unser Ziel ist es, globale Herausforderungen anzunehmen und wie wir sie mit neuen Institutionen angehen können.
Unsere Ziele sind nicht kommerziell.


Übersetzt mit www.DeepL.com/Translator

Ist das damit geklärt?

Richard


 
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RE: Kritik zur Jubiläumsveranstaltung

#62 von Albero , 09.10.2018 13:24

Nicht so richtig. Daniel Durands Einlassung klingt so ähnlich wie die alte Pampers-Werbung: Obwohl es nass ist, ist es schön trocken. Ich habe mir schon gedacht, dass es von dem Film eine kastrierte Version gibt, denn nicht in allen Ländern ist man gegenüber Bauernfängerei so gleichgültig wie in den USA. Und man will hier und dort auch nicht sofort mit der Tür ins Haus fallen. Aber offensichtlich ist, dass der Film als Webemittel gedacht und produziert wurde. Wenn direkte Reklame nicht erwünscht ist, dann läuft das eben unterschwellig. Der Film ist auf jeden Fall eine Hommage an das Leben von Garry Davis, dessen Aktivitäten nach Paris ausschließlich darauf ausgerichtet waren, den World Passport zu propagieren und damit Geld zu machen.
Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass Bennett und Kanegis ohne triftigen Grund aus Amerika anreisen und an der Veranstaltung teilnehmen werden. Sie wollen den Film (das ist dann die ungekürzte Version) als DVD etc. verkaufen und suchen dafür, wie auch für den Wolrd Passport, weltweit Vertriebspartner. Die Werbung läuft also so oder so, da kann Daniel Durand schwätzen was er will. Und wie das geht, sieht man doch an zwei „Partnern“ der Veranstaltung selbst:
Logo „World Citizens“ http://futurewave.org/ und
Logo „World Beyond War“ https://actionnetwork.org/forms/be-a-world-citizen/ als aktiver Vertriebspartner auf der Basis von Gewinnbeteiligung.
Hinzu kommt noch die angekündigte Anwesenheit von Troy Davis, dem Sohn von Garry Davis und Präsident der World Citizen Foundation / Blaue Tonne für allerlei Unsinn (2) Piep-piep.
Daran sieht man doch, dass weder Daniel Durand noch Nathalie Kesler da noch durchblicken.
Und was das Vorhaben von Frau Kesler, „globale Herausforderungen anzunehmen“ und „mit neuen Institutionen“ anzugehen betrifft - http://www.pangee.org/ - mehr als eine Internetfassade und ein bisschen Debatte kann das nicht werden. Das wird genau so ein Rohrkrepierer, wie dein Flaggenprojekt. Es empfiehlt sich also auf jeden Fall weiterhin auf Distanz zu bleiben.

Meint Albero


Glaubt ihr etwa alles, was n i c h t in den Zeitungen steht?

 
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RE: Kritik zur Jubiläumsveranstaltung

#63 von Renate Beck , 14.10.2018 06:58

Dieses PANGEE 2.00 ist ein heilloses Durcheinander. Selten so eine schlampige Homepage gesehen.
Das wird garantiert nichts. Darauf kann man haushoch wetten.
LG Renate

 
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RE: Kritik zur Jubiläumsveranstaltung

#64 von Albero , 14.10.2018 22:40

Dann wäre noch zu klären, was auf dieser ebenso dilettantischen wie chaotischen Website

http://www.cdm70.com/

das Emblem der ständigen Delegation des Königreichs Saudi-Arabien bei der UNESCO zu bedeuten hat.



Hat diese nun auch – so wie das nationale französische UNESCO-Komitee – die Schirmherrschaft über die Veranstaltung inne?


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RE: Kritik zur Jubiläumsveranstaltung

#65 von Renate Beck , 16.10.2018 06:51

Eine nationale Kommission als Schirmherrin. Das passt doch überhaupt nicht zu dem Anlass des Jubiläums.
Dann auch noch Saudiarabien. Wissen die denn nicht was da los ist ? Die können doch nicht so dumm sein.
LG Renate

 
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RE: Kritik zur Jubiläumsveranstaltung

#66 von Richard Maxheim , 16.10.2018 12:45

Ich habe sie deutlich darauf hingewiesen.



Richard


 
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RE: Kritik zur Jubiläumsveranstaltung

#67 von Albero , 16.10.2018 14:44

Das habe ich ganz übersehen: Die Palme mit den langen Messern ist ja auch schon auf der offiziellen Einladung. Also klar mit der Schirmherrschaft.
http://lotoisdumonde.fr/initiatives/invi...tationCdM70.pdf
Dass da niemand sonst dagegen interveniert ??? Haben die denn da alle einen an der Klatsche?

Das fragt sich Albero


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RE: Kritik zur Jubiläumsveranstaltung

#68 von Richard Maxheim , 16.10.2018 17:02

Alle sicherlich nicht, aber …

Nathalie Kesler hat nun im internen Forum auf meinen Hinweis reagiert. Hier die grobe Übersetzung:

Zitat
Frankreich muss sich derzeit für seine Atomtests verantworten, die einen riesigen Völkermord und Verbrechen der Menschlichkeit verursacht haben.......
Soll ich auch das CNFU-Logo entfernen?
Die barbarischen Taten eines Menschen können nicht den Rest der Bevölkerung verurteilen, wenn man sich nicht selbst verurteilt.... in Deutschland wage ich es nicht einmal, die Schrecken der Shoah zu erwähnen.... Ich werde nicht auf diesem Gebiet weitermachen.....
Die UNESCO ist die einzige Organisation, die in der Lage ist, die Dinge schnell zu ändern, also ein wenig Respekt, und es ist nicht meine Schuld, dass Frankreich eines der Gewinnerländer und nicht Deutschland ist.
Gute Meditation


Da brauche ich nicht lange zu meditieren. Hier meine Antwort:

Zitat
Die französischen Atombombentests waren kein Völkermord. Das ist übertrieben. Der Holocaust war Völkermord. Das ist selbstverständlich nicht übertrieben. Aber das ist alles Geschichte. Ich weiß nicht, warum du den Zweiten Weltkrieg hier ansprichst. Was soll das? Frankreich und Deutschland sind heute in der Europäischen Union als Partner freundschaftlich verbunden. Ja, mache also auf diesem Gebiet nicht weiter, denn es wäre totaler Unsinn.

Natürlich habe ich Respekt vor der UNESCO, auch wenn sie nicht die effektivste Unterorganisation der UNO ist. Da wird viel Geld durch Misswirtschaft und Korruption verschwendet. Die Ständige Delegation des Königreichs Saudi-Arabien vertritt allerdings nicht die Menschen in diesem Land, sondern das Regime, welches die Menschen diktatorisch unterdrückt und seine Bürger in Gefängnisse sperrt, auspeitschen oder hinrichten lässt, bereits wenn sie das Regime öffentlich kritisieren. Das ist keine Geschichte, das geschieht heute in unseren Tagen. Deshalb ist die Schirmherrschaft dieser Delegation zu dem Weltbürger-Jubiläum eine Katastrophe für das Ansehen der Weltbürger-Bewegung.


Und da meine Beiträge ab heute in dem internen Forum erst überprüft werden und die obige Antwort bisher nicht freigeschaltet wurde, hier gleich die Übersetzung, damit die Weltbürger-Freunde in Frankreich das auch verstehen können:

Zitat
Les essais nucléaires français n'étaient pas un génocide. C'est une exagération. L'Holocauste était un génocide. Bien sûr, ce n'est pas exagéré. Mais c'est de l'histoire ancienne. Je ne sais pas pourquoi vous parlez de la Seconde Guerre Mondiale. Qu'est-ce que tu fous, bordel ? La France et l'Allemagne sont désormais des partenaires amis dans l'Union Européenne. N'allez pas plus loin dans ce domaine, c'est absurde.

Bien sûr, j'ai du respect pour l'UNESCO, même si ce n'est pas la sous-organisation la plus efficace de l'ONU. Beaucoup d'argent est gaspillé par la mauvaise gestion et la corruption. La délégation permanente du Royaume d'Arabie Saoudite ne représente cependant pas le peuple de ce pays, mais le régime qui opprime dictatorialement le peuple et emprisonne, fouette ou exécute ses citoyens même lorsqu'ils critiquent publiquement le régime. Ce n'est pas une histoire, c'est ce qui se passe aujourd'hui. Le parrainage de cette délégation au Jubilé des Citoyens du Monde est donc une catastrophe pour la réputation du Mouvement des Citoyens du Monde.


Richard


 
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RE: Kritik zur Jubiläumsveranstaltung

#69 von Albero , 17.10.2018 01:47

So ein fauler Zauber. Da ist doch Hopfen und Malz verloren.
Ich möchte dazu auch nochmals mein Fazit von #26 bekräftigen.
Mach' bitte endlich da fertig!


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RE: Kritik zur Jubiläumsveranstaltung

#70 von Renate Beck , 17.10.2018 12:15

Vielleicht sollten wir zum Boykott der Veranstaltung aufrufen. Das ist schließlich ein dicker Hund.
Dagegen ist die Passport-Geschichte nichts.
LG Renate

 
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RE: Kritik zur Jubiläumsveranstaltung

#71 von Richard Maxheim , 17.10.2018 13:07

Ich will nicht so schnell aufgeben. Diese Dummheit schadet ja nicht nur dem Weltbürger-Register, sondern wird auf die gesamte Weltbürgerei zurückfallen. Wieder etwas, das die Sache verhunzt. Deshalb warte ich noch ein paar Tage ab, ob sie in Paris vielleicht selbst den Fehler korrigieren können. Ich kann mir nicht vorstellen, dass dort alle so ignorant sind. Dass sie davon erfahren, dafür habe ich bereits gesorgt. Ein Boykottaufruf ist hier nicht erforderlich. Es genügt die Sache entsprechend publik zu machen. Jemand mit Anstand bleibt dann da weg.

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RE: Kritik zur Jubiläumsveranstaltung

#72 von Albero , 17.10.2018 18:33

Die Killerpalme ist ja schon weg, auf cdm70 wie auch auf der Einladung. Das wurde wohl doch zu peinlich. Wie das mit der Schirmherrschaft und einem evtl. Sponsoring dann tatsächlich aussieht, ist eine andere Frage.
Ich habe den Thread auf den Parkplatz verschoben. Du kannst dir ja dann in Ruhe überlegen, was du machen willst.


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RE: Kritik zur Jubiläumsveranstaltung

#73 von Richard Maxheim , 19.10.2018 20:57

Die mit Halsabschneiderwerkzeugen dekorierte Schandpalme ist nun entfernt, was sicherlich nicht ohne massive Kritik so schnell geschehen wäre. Aber solche Kritik ist nicht erwünscht. Daniel Durand anfangs seines aktuellen Statements:

Zitat
Auf diesem Forum des Weltbürgerregisters gab es einige Diskussionen, die im Namen unserer Ziele nicht unterstützt werden können. Ich möchte diesen Austausch hier abschließen.


Der Rest sind Phrasen mit Weltschmerz, wie übel doch alles ist und dass das „Heil nur vom Volk der Welt kommen kann“ und es deshalb die wichtigste Aufgabe ist, die Weltbürger zur registrieren, damit sie eine Identität als Weltbürger bekommen und es denen da oben zeigen können.

Da brauche ich nicht länger abzuwarten, gekündigt ist. Meine Webside Weltbürger-Register habe ich abgespeckt und die entsprechende Seite beim Weltbürger-Informationsdienst wurde aktualisiert. Du kannst das jetzt aufs Abstellgleis schieben.

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