RE: An Atomwaffenverbot mitarbeiten

#16 von Renate Beck , 29.03.2017 16:34

Die erste Stadt ist geknackt. Ich habe dir eine Kopie mit drei Punkten geschickt.
Schau mal ob das so richtig ist !
LG Renate

 
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RE: An Atomwaffenverbot mitarbeiten

#17 von Richard Maxheim , 29.03.2017 20:36

Ja, prima, so ist es genau richtig. Schick mir bitte immer eine Blindkopie mit. Dann habe ich was schwarz auf weiß, falls sich jemand meldet.

Richard


 
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RE: Appell an die Mayors for Peace

#18 von Richard Maxheim , 15.04.2017 21:19

In dem neuen Buch „Das demokratische Weltparlament – Eine kosmopolitische Vision“ von Jo Leinen und Andreas Bummel, welches ich gerade lese, wird im Kapitel 16 die Bedrohung durch Nuklearwaffen, allgemeine und vollständige Abrüstung und kollektive Sicherheit behandelt. Aus der Abhandlung wird deutlich, dass es nur durch Weiterentwicklung der Vereinten Nationen zu einer Welt ohne Atomwaffen kommen kann. Untrennbar damit verbunden ist die Option der vollständigen Abrüstung. Auf Seite 208:

Zitat
Eine dauerhafte Weltfriedensordnung müsste auf vier zentralen Säulen aufbauen: Weltweite Rüstungskontrolle, demokratische globale Institutionen, die einen gerechten Interessenausgleich ermöglichen und verbindliches Recht setzen können, obligatorische internationale Gerichte zur friedlichen Konfliklösung und supranationale Gewalt über polizeiliche und militärische Durchsetzungsmittel.

Unser Appell an die Mayors for Peace geht genau in diese Richtung. Inzwischen wurde die Hälfte der Flaggenstädte angeschrieben. Die Aktion ist also bis zum nächsten Flaggentag am 8. Juli locker zu schaffen.

Frohe Ostern
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RE: Appell an die Mayors for Peace

#19 von Richard Maxheim , 27.04.2017 12:46

Nun sind gut drei Viertel der Anschreiben geschafft. Ich habe darin nicht ausdrücklich um eine Antwort an mich persönlich gebeten. Vorrangiges Ziel ist es, für die Unterstützung der UNPA-Kampagne zu werben. Gestern erhielt ich erstmals eine Reaktion, ein Brief vom Düsseldorfer Oberbürgermeister. Auf den Appell geht er darin nicht ein, außer mit dem obligatorischen guten Wunsch am Schluss des Schreibens.



Die Stadt Düsseldorf bekennt sich auf ihrer Website zur Mitgliedschaft bei den Mayors for Peace. Wie sie genau „massive Öffentlichkeitsarbeit“ betreibt und damit „Druck auf die Staatsregierungen“ aufbaut, ist nicht ersichtlich. Da wäre doch in Richtung Bundesregierung einiges fällig. Bleibt zu hoffen, dass unser Appell nicht ganz wirkungslos in einem Aktenordner verschwindet.

Richard


 
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RE: An Atomwaffenverbot mitarbeiten

#20 von Albero , 27.04.2017 17:18

Ist ja nett, dass überhaupt mal einer reagiert. Auch wenn der OB nicht direkt darauf eingeht, weiß man doch nun, dass die Angelegenheit zumindest in Düsseldorf nicht automatisch in den virtuellen Papierkorb verschoben wurde.


Glaubt ihr etwa alles was nicht in den Zeitungen steht?

 
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RE: An Atomwaffenverbot mitarbeiten

#21 von Markus Rabanus , 27.04.2017 18:07

Ich sehe es ooch positiv. Nun aufbewahren, vielleicht lässt sichs mal brauchen. LG


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RE: An Atomwaffenverbot mitarbeiten

#22 von Renate Beck , 30.04.2017 14:58

Der gute Wunsch klingt so ähnliche wie die Floskel die man bei abgelehnten Bewerbungen nachgeschmissen bekommt.
Ich kann mir nicht helfen aber ich habe den Eindruck dass die meisten dieser Bürgermeister für den Frieden das nur um des lieben Friedens willen tun. Es kommt bei der Bevölkerung immer gut an wenn man für den Frieden ist. Die Bundesbürger sind auch bestimmt mehrheitlich dafür dass die amerikanischen Atombomben aus Deutschland verschwinden. Aber wenn man sieht was auf den Seiten der Städte darüber steht dann ist das immer der gleiche Text und dazu ein Link zur Zentrale nach Hannover. Die Flaggentage erscheinen wie Pflichtübungen und die Zeitung übernehmen den Text Wort für Wort. Von einer besonderen Eigeninitiative oder einer kritischen Nachfrage der Presse habe ich nirgends was gelesen.
Ich bin mit Bayern durch. Es war 20 Mails. Ich habe München noch dazu genommen obwohl es keine Flaggenstadt ist.
LG Renate

 
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RE: An Atomwaffenverbot mitarbeiten

#23 von Richard Maxheim , 01.05.2017 19:48

Renate, lichen Dank für die Mitarbeit.

Ich habe es jetzt auch geschafft. Es ging schneller als gedacht. Insgesamt sind es dann 209 Mails und ebenso viele Kopien an Zeitungsredaktionen. Nun ist abzuwarten, was daraus wird. Große Erwartungen habe ich allerdings nicht. Es wird wohl so sein, wie du schreibst. Die Bürgermeister habe meistens den Kopf voller anderer Dinge. Wenn man deren Internetseiten durchstöbert, bekommt man einen Eindruck, was alles in den Städten so läuft. Der Flaggentag ist da nur eine Aktion von vielen. Es gibt aber auch herausragende Einzelfälle, wie z.B. wo der Bürgermeister (CDU) der Gemeinde Much persönlich an der Protestaktion am Flugplatz Büchel teilgenommen hat. Andere Städte schicken dort höchstens einen Stellvertreter hin. Die Frage bleibt dann immer, in wie weit man gewillt und in der Lage ist, sich auf eine Utopie einzulassen, welche die Utopie der sicheren und dauerhaften weltweiten atomaren Abrüstung erst möglich macht.

Richard


 
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RE: An Atomwaffenverbot mitarbeiten

#24 von Albero , 02.05.2017 13:11

Auf der Website vom Weltbürger-Register gibt es einen „Aufruf an die Weltbevölkerung“ von 13 Weltbürgern von Weltruf aus dem Jahr 1966. Der Text hat zwar einen gelben Hintergrund, die Übersetzung ist allerdings nicht das Gelbe vom Ei. Interessant an der Sache ist, dass zu den 13 Unterzeichnern Shinzo Hamai gehört, Bürgermeister von Hiroshima 1947-55 und 1959-67. Mayors für Peace wurde zwar erst 1982 gegründet, aber vielleicht könnte man das trotzdem inhaltlich verknüpfen. Der Initiator von Mayors for Peace, Araki Takeshi, war ein politischer Weggefährte von Shinzo Hamai. Und der jetzige Bürgermeister von Hiroshima spricht ja auch davon, dass die Welt sich vereinigen soll, um die Atomwaffen abzuschaffen. Das Thema wird wegen der aktuellen Entwicklung um Nordkorea zusehends dringlicher.


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RE: An Atomwaffenverbot mitarbeiten

#25 von Renate Beck , 03.05.2017 06:58

Der Aufruf der 13 ist aber gut.
Auf der Seite des Weltbürgerregisters ist er auch auf Englisch. Ich gehe davon aus dass es der Urtext ist. Die Schwester meiner Partnerin ist Englischlehrerin. Ich werde ihr die Übersetzung mal zur Prüfung geben. Dann kann sie die Fehler rot anstreichen.
LG Renate

 
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RE: An Atomwaffenverbot mitarbeiten

#26 von Richard Maxheim , 03.05.2017 18:14

Das wäre natürlich prima. Man kann diesen Aufruf noch vielfältig verwenden.

Richard

Nachtrag: In Sachen "Aufruf der 13" geht's HIER weiter.


 
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RE: An Atomwaffenverbot mitarbeiten

#27 von Richard Maxheim , 03.05.2017 21:01

Und nun noch ein Hämmerchen zur Feier des Tages

Heute bekam ich aus dem Büro für internationale Angelegenheiten der Stadt Hannover einen Anruf. Man hat sich nun doch näher mit der UNPA-Kampagne befasst und will der Mayors-for-Peace-Zentrale in Hiroshima den Vorschlag unterbreiten, dass die Organisation insgesamt als NGO der UNPA-Kampagen beitritt. Hannover will sich dann zu gegebener Zeit noch mal bei mir melden.

Richard


 
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Appell an die Mayors for Peace

#28 von Albero , 03.05.2017 22:24

Gratuliere!

Das ist ja mal eine gute Nachricht. Da bist du bestimmt nicht ganz unschuldig daran, mit deiner Mailschreiberei. Ich kann mir gut vorstellen, dass deswegen einige Nachfragen von der Basis in Hannover ankamen.
Jetzt muss man allerdings abwarten, was letztendlich draus wird. Mayors for Peace sind immerhin weltweit über 5000 Städte angeschlossen. Das wäre für die UNPA ein dicker Brocken.

Bist ein zäher Hund.


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RE: Appell an die Mayors for Peace

#29 von Markus Rabanus , 03.05.2017 22:53

Markus staunt & war wohl zu skleptisch ;-)


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RE: Appell an die Mayors for Peace

#30 von Richard Maxheim , 04.05.2017 17:13

Ich werte das als kleinen Erfolg, denn mein Anliegen war ja eigentlich nur, dass der Appell an die deutschen Mitglieder von Mayors for Peace per Rundmail weitergeleitet wird. Was nun geschehen soll, geht weit darüber hinaus. Selbstverständlich wäre eine Unterstützung durch Mayors for Peace International eine Stärkung der UNPA-Kampagne und auch logisch für die Mayors for Peace. Das wollen wir ja auch. Man muss allerdings jetzt abwarten und darf gespannt sein. Es ist auch nicht so, dass sich im Erfolgsfall automatisch mehr als 5000 Städte für eine UNPA einsetzen würden. Wie bei allen Vereinigungen gibt es bei den Mayors for Peace aktive und inaktive Mitglieder. Die Mitgliedschaft bezieht sich nicht auf die Person des Stadtoberhauptes, sondern auf die Stadt oder Gemeinde. Da muss also irgendwann ein Ratsbeschluss erfolgt sein. Wenn das schon länger her ist, werden solche Beschlüsse manchmal nur noch halbherzig oder gar nicht mehr umgesetzt.

Es kommt auf die Kommunalpolitiker an, die da am Ruder sind. Vielen ist noch nicht bewusst, wie umfassend heute globale Entwicklungen und die Weltpolitik auch ihr kleines Reich um das Rathaus beeinträchtigen. Hier ist so ein Beispiel. Die Allgemeine Zeitung hat den Bürgermeister von Alzey in Rheinhessen befragt. Zunächst einmal schön zu wissen, dass sich auch die Presse dafür interessiert. Das eigentliche Anliegen des Appells, die Bitte um Unterstützung der UNPA-Kampagne, wurde allerdings nicht erwähnt. Die Redakteurin scheint die Sache auch nicht so recht verstanden zu haben, denn wir sind keine Friedensaktivisten der Mayors for Peace, sondern unser Appell ist genau an diese gerichtet. Und die Logik des Bürgermeisters ist bestechend. Wenn einer nicht will, sind natürlich die Chance für Aktivitäten gering, logisch.

Es gibt aber glücklicherweise genug Kommunalpolitiker, die ihre diesbezügliche Verantwortung kennen und die Chancen wahrnehmen. Ich finde es nicht in Ordnung, wenn Bürgermeister Burkhard seine friedenspolitisch engagierten Kolleginnen und Kollegen indirekt diskreditiert: „Christoph Burkhard reist nicht auf Stadtkosten zu internationalen Konferenzen nach Hiroshima“. Reisen sind für ein solches Engagement nicht notwendig und es ist keineswegs üblich, dass in der Sache Vergnügungsreisen auf Kosten des Steuerzahlers stattfinden. Die Kosten für Delegationsreisen werden in der Regel von den Teilnehmer selbst getragen. Die Äußerung von Herrn Burkhard hat für mich deshalb einen populistischen Beigeschmack, mit dem man vielleicht bei kleinkarrierten Lokalpatrioten punkten kann, die z.B. auch gegen die Kosten von internationalen Städtepartnerschaften meckern. Trotzdem gut, dass er der Sache weiterhin positiv gegenüber steht und ab und zu die Flagge lüftet.

Hier noch eine weitere Presseveröffentlichung aus Marburg an der Lahn. Solche wird man sicherlich in nächster Zeit noch mehr im Netz finden, wenn man „appell an die mayors for peace“ googled.

Richard


 
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