Der Mensch und die Menschheit

#1 von Albero , 18.05.2016 23:04

„Der Mensch als Art – biologisch gesehen nichts anderes als ein in besonderem Maße entwickeltes Säugetier – hat Eigenschaften, die bei allen Menschen gleichermaßen vorhanden sind. Diese Eigenschaften haben einen so überaus großen verbindenden Wert, dass dem gegenüber durch Abstammung entstandene äußerliche Merkmale des Körperbaus oder der Hautfarbe nicht ins Gewicht fallen. Auch soziale oder kulturell bedingte Unterschiede verblassen gegenüber den Gemeinsamkeiten.“



Das stimmt. Die Unterschiede zwischen den Völkern des Homo sapiens, wie auch jedem einzelnen Individuum, gehen tatsächlich nicht tiefer als die Haut. Natürlich gibt es sie. Sie werden aber überbewertet und aufgebauscht. Dies vor allen Dingen dann, wenn es darum geht sich selbst, die eigene Gruppe oder Nation von anderen abzugrenzen bzw. höher zu bewerten. Das nennt man Rassismus.

Es gibt Wissenschaftler, die begründet bezweifeln, dass der Mensch in der Lage sei, sich in eine friedliche und kooperative Einheit der Menschheit einzufügen. Das läge am Evolutionsstand, nachdem der Homo sapiens immer noch ein Steinzeitmensch wäre, fixiert auf das eigene Wohl und das seiner Gruppe. Schon mit der Nation sei er überfordert.

Liegt darin das Problem?

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RE: Der Mensch und die Menschheit

#2 von Richard Maxheim , 20.05.2016 16:55

Ja, das könnte ein Teil des Problems sein. Ich habe ein schon etwas älteres Buch gelesen: Der Steinzeitmensch in uns, von Georg Kleemann, ein Sachbuch über die Gruppenabhängigkeit des Menschen.

Zitat
Der Mensch leidet unheilbar darunter, dass seine winzige Steinzeithorde zum Volk und zur Nation geworden ist. Steinzeitgruppen sind vor einander ausgewichen, Zivilisationsvölker müssen untereinander konkurrieren und sich bekämpfen. Die Zivilisationsgesellschaft ist für uns ehemalige Steinzeitmenschen zu einer Wahnsinnsgesellschaft geworden. Wir können aus dieser Wahnsinnsgesellschaft nicht fliehen, obwohl sie Forderungen an uns stellt, die wir nicht erfüllen können. Die Evolution hat den Menschen nicht zum Bruder aller übrigen Menschen gemacht, sondern nur zum Freund von wenigen Freunden.


Wenn man das Thema googled, finden sich eine Menge Ansichten dazu. Daraus werden dann solche Phänomene erklärbar, wenn fanatischer Fußballfans aufeinander einprügeln, sich wie Schimpansen-Horden gegenseitig überfallen. Mit Sport hat das ja wohl nichts mehr zu tun. Oder nehmen wir die aktuelle Flüchtlingssituation. Leute, die eigentlich nicht von Grund auf böse sind, versuchen ihr Revier ganz böse zu verteidigen. Perspektivlose Jugendliche schützen öde Parkplätze vor der Invasion aus Afrika. Die Emotionen kochen hoch. Ein gefundenes Fressen für Demagogen.

Können wir angesichts dessen die Weltbürger-Idee vergessen? Ich denke nicht. Wir sind durchaus in der Lage, den Steinzeitmenschen in uns zu bändigen und zu überwinden. Wir sind auch dazu gezwungen. Ein Bewusstseinswandel ist möglich. Bildung und rationales Denken sind hier die Zauberworte.

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RE: Der Mensch und die Menschheit

#3 von Lutz , 13.06.2016 11:54

Hallo Albero, hallo Richard, „das Problem“ sehe ich in der alten Denkvoraussetzung zum Ausdruck kommen, dass der Mensch in der Lage sein müsse, „sich in eine friedliche und kooperative Einheit der Menschheit einzufügen“. Denn es war ja die alte Vorstellung von Gesellschaft, dass „Frieden herrscht“, wenn alle die eigenen Impulse und Aggressionen unterdrücken und „sich einfügen“ und „zum Wohl des Ganzen“ auf ihr eigens Glück verzichten, weil sie Angst vor Bestrafung durch „die Gemeinschaft“ haben, die aber in Wirklichkeit immer durch vorlaute, herrschende Einzelpersonen repräsentiert worden ist, die eben durch Einschüchterung und Täuschung der anderen ihre Macht erlangt haben.

Heute müsste eigentlich umgekehrt jeder einzelne Mensch die Macht über sein eigenes Leben erlangen und in die Lage kommen, selber zielbewusst eine solche „friedliche und kooperative Einheit“ in friedlicher Abstimmung gemeinsam mit allen seinen biologischen Artgenossen herauszubilden und zu gestalten.

Es ist ja gerade das Bestreben, „den Steinzeitmenschen … zu bändigen“, das diesen immer wieder gezwungen hat, sich mit einer Gegengewalt gegen diesen Herrschaftsanspruch zu wehren, die immer wieder neue Gewalt und Gegengewalt erzeugt hat in einem ewigen Teufelskreis, der aber beim heutigen Stand der Technik zu unserem Untergang führen muss, wenn wir ihn nicht vorher auflösen.

„Wir Steinzeitmenschen“ können entdecken, dass wir gar nicht „gebändigt“ werden müssen. Wir müssen gar nicht als dressierte Affen weiterleben. Wir können erkennen, dass wir als Menschen in Freiheit wunderbar mit allen anderen Menschen zurechtkommen können, wenn wir unsere Triebe verstehen lernen, statt sie immer wieder unterdrücken zu wollen.

Herrschaftsfreie Kommunikation bedeutet, dass jeder seine Gedanken und Gefühle äußern darf, ohne - wie bisher - von anderen zurechtgewiesen zu werden. Bisher erhoben Menschen regelmäßig den Anspruch, über andere zu bestimmen. Und das geht eben nicht mehr …

So weit für heute einige Gedanken zur Wortkombination „sich einfügen“.

 
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RE: Der Mensch und die Menschheit

#4 von Richard Maxheim , 14.06.2016 13:12

Hallo Lutz,

wir haben ja bereits einen Bereich, in dem herrschaftsfreie Kommunikation möglich ist, dank der Technik. In den so genannten Sozialen Medien kann jeder seine Gedanken und Gefühle äußern, ohne Angst haben zu müssen, dass er gleich eine auf die Nase kriegt. Den Stil dieser herrschaftsfreien Kommunikation kannst du dir da anschauen. Was ist schlecht daran, sich in vernüftige soziale Regeln, mit möglichst großem, aber dennoch begrenztem Freiraum, einfügen zu müssen? Das dient doch auch zum Schutz der eigenen Freiheit. Natürlich sollten die Regeln nicht von wenigen bestimmt werden, sondern in allgemeinem demokratischen Einvernehmen. Oder hast du einen anderen Plan?

Gruß
Richard


 
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RE: Der Mensch und die Menschheit

#5 von Lutz , 14.06.2016 16:33

Hallo Richard, bis jetzt klappt es ja systematisch noch nicht mit dem demokratischen Einvernehmen bei der Entwicklung der Regeln, Gesetze und Bestimmungen. Denn Menschen haben bisher systematisch noch nicht den Mut, „sich ihres eigenen Verstandes zu bedienen“, wenn es um ihre eigenen Interessen geht. Gerade in der zentralen Frage danach, was uns jeweils als Einzelperson im Leben antreibt und welche Ziele für uns jeweils erstrebenswert sein können, ist das Denken von alten Regeln und Imperativen bestimmt, die letztlich noch aus dem Tierreich überlieferte Herrschaftstraditionen sind und die zum Beispiel alle dazu zwingen, sich noch immer überall in Rivalitäten gegen andere durchzusetzen, wo eine zielbewusste Zusammenarbeit längst für alle viel nützlicher wäre.

Wer zuerst die Regeln festlegen will, nach denen sich alle anderen Menschen zu richten hätten, bleibt unbewusst in den alten Herrschaftsstrukturen und Machtkämpfen befangen. Statt sich immer nur darüber zu streiten, was die anderen Menschen tun sollen und was ihnen zu verbieten wäre, ist es heute an der Zeit, endlich wirklich danach zu fragen, was wir als Menschen jeweils selber im Leben überhaupt erreichen wollen.

Erst wenn wir Menschen unsere eigenen Interessen hinreichend verstehen, um zu begreifen, dass wir uns gar nicht gegenseitig bekämpfen müssen, um immer wieder unsere eigentlichen, naturgegebenen Ziele zu erreichen, kann es vernünftige, demokratisch entwickelte Regeln geben.
Viele Grüße!

 
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RE: Der Mensch und die Menschheit

#6 von Albero , 14.06.2016 19:47

Zitat von Lutz im Beitrag #5
Erst wenn wir Menschen unsere eigenen Interessen hinreichend verstehen, um zu begreifen, dass wir uns gar nicht gegenseitig bekämpfen müssen, um immer wieder unsere eigentlichen, naturgegebenen Ziele zu erreichen, kann es vernünftige, demokratisch entwickelte Regeln geben.
Viele Grüße!

Also fassen wir uns noch etwas in Geduld.


Glaubt ihr etwa alles was nicht in den Zeitungen steht?

 
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RE: Der Mensch und die Menschheit

#7 von Renate Beck , 18.06.2016 13:03

Genau, da müssen wir viel Geduld haben, vor allen Dingen mit uns selbst.

LG Renate

 
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RE: Der Mensch und die Menschheit

#8 von Albero , 03.10.2016 14:47

Interessanter Artikel im Freistetter-Blog:

Eine Grundfrage der Philosophie: Was ist der Mensch?


Glaubt ihr etwa alles was nicht in den Zeitungen steht?

 
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RE: Der Mensch und die Menschheit

#9 von Andrea C. Feist-Nerowski ( gelöscht ) , 08.02.2017 12:33

Zitat von Richard Maxheim im Beitrag #2
Können wir angesichts dessen die Weltbürger-Idee vergessen? Ich denke nicht. Wir sind durchaus in der Lage, den Steinzeitmenschen in uns zu bändigen und zu überwinden. Wir sind auch dazu gezwungen. Ein Bewusstseinswandel ist möglich. Bildung und rationales Denken sind hier die Zauberworte.

Hm.

Ich bin einen anderen Weg gegangen und geh ihn noch heute.
Dabei gehts um die Decodierung der Gut/richtig - Böse/schlecht/falsch - Prägung. Das mache ich seit fast 20 Jahren und meine Erfahrungen sind mehr als gut. Ich glaube weniger als je zuvor, dass der Mensch klüger ist als die Natur und denke, dass wir uns weniger 'beherrschen' als vielmehr mit unserer Natur umgehen lernen müssen. Weshalb ich eher sagen würde, dass wir am besten bedient wären, wenn wir die Natur des Steinzeitmenschen mit den Kenntnissen von heute verbinden.

Was wissen wir denn schon vom Wesen des Steinzeit-Menschen? Doch nur, dass er technisch und wissenschaftlich noch keine Erfahrungen hat - aber sonst? Herzlich wenig. Am nächsten kommen wir dieser Natur, wenn wir uns die uns nächsten Primaten anschauen und das sind die Schimpansen UND die Bonobos. Die werden nämlich meist vergessen, obwohl sie uns genauso nah sind wie der eigentliche Schimpanse.
Im Gegensatz zum Patriarchat des Schimpansen leben die Bonobos in einem Matriarchat, sind viel friedlicher und führen auch keine Kriege. Und beides lebt auch in uns. Überhaupt ist die Verhaltensforschung unglaublich vorangeschritten und ich glaube, dass wir dem Steinzeitmenschen möglicherweise unrecht tun, wenn wir wegen seiner mangelnden technischen und wissenschaftlichen Fähigkeiten auf ihn herabschauen.

Man kann sich aber auch an indigenen Völkern orientieren, wobei ich die Aborigine am faszinierendsten finde - aber nicht nur.
Sie verfügen über unglaubliche Fähigkeiten, die der Mensch der sogenannten zivilisierten Kulturen zugunsten des Denkens aufgegeben haben. Aber ich bin davon überzeugt, dass sie nicht weg sind, sondern noch immer in uns schlummern. Wenn wir es schaffen, die Kriege in uns selbst (denken gegen fühlen, Vorlieben gegen Abneigungen usw.) zu befrieden, kommen wir unserer Natur wieder einen großen Schritt näher - und die ist garnicht so schlecht. Möglicherweise jedenfalls :)

Andrea C. Feist-Nerowski
zuletzt bearbeitet 08.02.2017 12:33 | Top

RE: Der Mensch und die Menschheit

#10 von Andrea C. Feist-Nerowski ( gelöscht ) , 08.02.2017 12:43

Zitat von Albero im Beitrag #1
Es gibt Wissenschaftler, die begründet bezweifeln, dass der Mensch in der Lage sei, sich in eine friedliche und kooperative Einheit der Menschheit einzufügen. Das läge am Evolutionsstand, nachdem der Homo sapiens immer noch ein Steinzeitmensch wäre, fixiert auf das eigene Wohl und das seiner Gruppe. Schon mit der Nation sei er überfordert.

Liegt darin das Problem?

In unserer Vorstellung von Entweder-Oder.
Natürlich ist der Mensch auf das eigene Wohl und das seiner Gruppe fixiert - und nicht nur der Mensch. Dagegen ist nicht das Geringste einzuwenden, im Gegenteil - wenn wir die künstliche Begrenzung und den Eigennutz insbesondere unserer Ökonomie-Regeln auflösen (natürlich nicht von jetzt auf gleich, sondern mit einer geeigneten Brückentechnologie), ist diese Eigenschaft kein Manko, sondern kann sie sogar nutzen. Wir leiden nicht an unserer Natur, sondern vielmehr an einer katastrophalen Fehlprägung durch widernatürliche Regelwerke, die wir uns selbst geschaffen haben - und die bis zum heutigen Tag noch nie wirklich und dauerhaft funktioniert haben.

Es geht meiner Ansicht nach nicht darum, uns nach unseren Vorstellungen zu kanalisieren, sondern darum, das was vorhanden ist in die richtige (lebensbejahende) Richtung zu lenken.

Andrea C. Feist-Nerowski
zuletzt bearbeitet 08.02.2017 12:45 | Top

RE: Der Mensch und die Menschheit

#11 von Andrea C. Feist-Nerowski ( gelöscht ) , 08.02.2017 12:48

Zitat von Lutz im Beitrag #3
„Wir Steinzeitmenschen“ können entdecken, dass wir gar nicht „gebändigt“ werden müssen. Wir müssen gar nicht als dressierte Affen weiterleben. Wir können erkennen, dass wir als Menschen in Freiheit wunderbar mit allen anderen Menschen zurechtkommen können, wenn wir unsere Triebe verstehen lernen, statt sie immer wieder unterdrücken zu wollen.

Wow

Japp - genau so.

Andrea C. Feist-Nerowski

RE: Der Mensch und die Menschheit

#12 von Andrea C. Feist-Nerowski ( gelöscht ) , 08.02.2017 12:59

Zitat von Richard Maxheim im Beitrag #4
wir haben ja bereits einen Bereich, in dem herrschaftsfreie Kommunikation möglich ist, dank der Technik. In den so genannten Sozialen Medien kann jeder seine Gedanken und Gefühle äußern, ohne Angst haben zu müssen, dass er gleich eine auf die Nase kriegt. Den Stil dieser herrschaftsfreien Kommunikation kannst du dir da anschauen. Was ist schlecht daran, sich in vernüftige soziale Regeln, mit möglichst großem, aber dennoch begrenztem Freiraum, einfügen zu müssen? Das dient doch auch zum Schutz der eigenen Freiheit. Natürlich sollten die Regeln nicht von wenigen bestimmt werden, sondern in allgemeinem demokratischen Einvernehmen. Oder hast du einen anderen Plan?

Ja klar!
Aber diese Entgleisungen sind nicht so sehr das Ergebnis unserer Natur, sondern vielmehr die Auswüchse von Rebellion gegen unsere widernatürlichen Regeln. Deswegen habe ich in einem vorhergehenden Beitrag darauf hingewiesen, dass man diese Regeln nicht ad hoc auflösen kann - es würde ein einziges Chaos geben. Aber mit entsprechenden Übergangslösungen ist es (möglicherweise) ohne weiteres machbar, die natürlichen Regeln wiederzubeleben. Denn die hat jedes soziale Lebewesen - selbst Ratten, die über ein tolles Sozialverhalten verfügen, unterliegen Verhaltensregeln, die supergut funktionieren.
Auch hier genügt ein Blick auf die sozialen Gruppen der Aborigine - und klar kann sich da jeder innerhalb der gegebenen Möglichkeiten verwirklichen. Da gibts keine Vorgaben, was wer machen MUSS, sondern jeder lebt sein Sein aus und es kommt der Gruppe zugute. Das kann man auch mit technischem Fortschritt und wissenschaftlichen Erkenntnissen verbinden, solange keine widernatürlichen Vorgaben drübergestülpt werden. Ich bin definitiv davon überzeugt, dass das machbar ist.

Andrea C. Feist-Nerowski

RE: Der Mensch und die Menschheit

#13 von Andrea C. Feist-Nerowski ( gelöscht ) , 08.02.2017 13:12

Zitat von Albero
Also fassen wir uns noch etwas in Geduld.


Zitat von Renate Beck im Beitrag #7
Genau, da müssen wir viel Geduld haben, vor allen Dingen mit uns selbst.

Theoretisch wäre eine Bewusstseins-Änderung in absehbarer Zeit erreichbar.
Diese Möglichkeit würde aber wirklich den Rahmen sprengen (ich leide sowieso unter verbaler Inkontinenz ;) ), jetzt geh ich erstmal mit den Wauwies raus.

Grüßle da lass :)

Andrea C. Feist-Nerowski

RE: Der Mensch und die Menschheit

#14 von Renate Beck , 10.02.2017 07:30

Hallo Andrea, also Bewusstseinsänderung dauern sehr sehr lange. Was heute den Leuten als Bewusstseinsänderung verkauft wird ist meistens nichts als Einbildung. Aber dennoch sollte frau dran arbeiten. Der längste Weg beginnt mit dem ersten Schritt. Dazu hätte Lutz bestimmt einiges zu sagen. Aber er war schon lange nicht mehr hier, schade.
LG Renate

 
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RE: Der Mensch und die Menschheit

#15 von Andrea C. Feist-Nerowski ( gelöscht ) , 10.02.2017 22:09

Liebe Renate,

das ist zum Teil richtig, aber wenn eine Bewusstseinsstörung aufgrund von einer Fehlkonditionierung auftritt, kann man diese durch eine Umkehrung der Konditionierung wesentlich schneller dekonditionieren. Das habe ich nicht nur gelesen, sondern durch eigene Erfahrung an Mensch und Tier gelernt. Und ich bin ziemlich sicher, dass bei Menschen in sogenannten zivilisierten Kulturen derartige Fehlkonditionierungen bestehen und ich glaube zu wissen, wie man diese aufheben könnte :)

Andrea C. Feist-Nerowski

   

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