Pax Terra Musica Festival

#1 von Richard Maxheim , 19.05.2017 16:25

„Unsere Heimat ist die Erde + Unsere Religion ist die Liebe + Unsere Nationalität ist Mensch“ Das hört sich doch gut an. So richtig was für Weltbürger, könnte man meinen. Vom 23. bis 25. Juni soll man das erleben können, mit „LOVE, PEACE & MUSIC“, beim „Pax Terra Musica – Friedensfest“ auf einem ehemaligen Militärflugplatz bei Niedergörsdorf in Brandenburg. Es wurde dafür extra eine „gemeinnützige“ GmbH gegründet. Darauf gekommen bin ich durch das Bündnis Grundeinkommen, welches zur Teilnahme an dem Festival eingeladen wurde, aber kurz und schmerzlos abgelehnt hat. Wieso das denn? Wenn man dieser Frage nachgeht, stößt man sogleich auf kritische Stimmen, denn der vorgebliche Initiator der Sache ist kein Unbekannter. Etliche der angekündigten Teilnehmer haben sich ebenfalls bereits einen Namen gemacht, und zwar eher einen negativen. Es kommt dabei allerdings auf den Standpunkt des Betrachters an. Für Reichsdeutsche, Querstänker, Wahrheitswisser und Wirrköpfe jeglicher Couleur sind das natürlich feine Leute.

Am 03. Mai brachte DER TAGESSPIEGEL einen Artikel zu dem bevorstehenden „Feiern mit Verschwörungstheoretikern“. Bereits im Dezember letzten Jahres warnte die Internetplattform haGalil vor dem, was sich da zusammenbraut. Ein sehr aufschlussreicher und mit Fußnoten gut belegter Artikel. Der darin genannte Hans-Wolff Graf ist nach aktuellem Stand allerdings nicht mehr unter den angekündigten Teilnehmern. Die Macher des Festivals hatten auch gleich zwei Kommentare dazu gepostet. Von „Diffamierung“ und „Denunziation“ ist da die Rede, der „Rufmord“ wurde vergessen. Die QuerFrontSeiten hatten im Februar die Reaktionen von Klingauf und Tretschog analysiert.

Die aktuell angekündigten 40 Aussteller sind noch etwas von den 100 erhofften entfernt. Wobei mir aufgefallen ist, das fünf davon den selben Verantwortlichen mit der selben Adresse haben. Es sieht mir auch bei verschiedenen anderen Gruppen verdächtig nach virtuellen Potemkinschen Dörfern aus. Ich habe deshalb mal ein bisschen in der Suppe gerührt, damit man besser sehen kann, was genau darin schwimmt. Die Reaktion einer „Bürgerinitiative“ folgte auf den Fuß. Auch der Pressesprecher des Veranstalters, Mathias Tretschog, meldete sich per eMail, denn er macht „Schluss mit Hass“. Eine sehr ehrenwerte Initiative, wie es scheint. Ist sie glaubwürdig? Genau diese Glaubwürdigkeit – und dass sie evtl. auf dem Spiel steht – habe ich in meiner Mail an die Teilnehmer angesprochen.

Fortsetzung folgt


 
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RE: Pax Terra Musica Festival

#2 von Renate Beck , 20.05.2017 14:45

Wenn ich mir die beiden auf dem kalte Flugplatz so anschaue.
Sie sollten es mal mit Heizdecken oder Schnellkochtöpfen versuchen.
LGB Renate

 
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RE: Pax Terra Musica Festival

#3 von Richard Maxheim , 20.05.2017 22:37

Renate, wo denkst du hin?

Das sind keine Staubsaugervertreter. Das sind zwei superdynamische Macher. Nimm nur den Herrn Klingauf. Hier kann man ihn bei einer Mahnwache in Berlin (Video) sehen. Diese absterbende Aktionsform war natürlich nicht mehr dazu geeignet ARD und ZDF das Fürchten zu lehren. Auf ein Neues: Kreide zum Frühstück und es geht weiter. Herr Tretschog posiert auf vielen Internetseiten als Managertyp mit geballtem Durchsetzungsvermögen. Seine biedere Auftreten auf dem kalten Flugplatz ist vielleicht nur Tarnung. Nein, im Ernst Renate, du liegst da schon irgendwie richtig. Aber da wird wohl in nächster Zeit nichts draus, denn hier rollte der Rubel.

Herr Tretschog war natürlich mit meinem Hinweis auf die Glaubwürdigkeit nicht einverstanden. Der Inhalt seiner Mail gleicht dem, was bereits in dem offenen Brief an die Herausgeberin von HaGalil geschrieben wurde und er legt auch mir nahe, die „Diffamierungen“ zu löschen. Er empfiehlt, dass ich mich erst richtig informieren solle und meint Meinungsfreiheit hätte Grenzen und sie würde enden, wenn Hass und Menschenverachtung begännen. Ja doch, ich hatte das alles gelesen und verspürte danach ein wenig Lust, die Initiative „Schluss mit Stuss“ zu gründen. Aber das versteht nur derjenige, der sich mit Texten dieser Art schon länger beschäftigt hat. Da vieles durchaus nachvollziehbar ist, sind die Pferdefüße schwer erkennbar. So ist das mit fast allen Verlautbarungen aus der Querfront-Szene. Es ist ein Gemenge von Wahrheiten, Halbwahrheiten und Unwahrheiten. Das stecken oft raffinierte Propagandamethoden dahinter. Alles das, was der „Lügenpresse“ unterstellt wird, ist hier Standard.

Die Veranstalter des Pax Terra Musica Festivals versuchen auf diese Weise von den faulen Kartoffeln in ihrer Kiste abzulenken, anstatt diese zu entfernen. Ich habe deshalb Herrn Tretschog geschrieben, dass er mir nichts zu erzählen braucht. Ich sehe selbst, dass da nicht wenige Wahnsinnige mitmischen sollen, so dass bei der Sache nur braunmelierter Firlefanz herauskommen kann. Wenn die Veranstalter und alle die da mitmachen dadurch in die Kritik geraten, ist das ihr Problem. Da kann Herr Tretschog einen Quadratmeter Gegendarstellungen schreiben, es wird nichts nutzen. Dabei wäre es so einfach reinen Tisch zu machen. Aber das liegt wohl nicht im Interesse der Verantwortlichen selbst oder ist nicht im vorgegebenen Agitationsplan vorgesehen oder beides.

In seiner Entgegnung wird er dann persönlich und wähnt mich zu einer Spezies, die unfähig sei, andere Anschauungen/Meinungen zu ertragen und anstatt über Inhalte zu debattieren, lieber Personen und Organisationen diffamiere. Kritik sei bei ihm immer gewünscht, nur mache der Ton die Musik. Und Voltaire bemüht er dann auch noch: "Ich mag verdammen, was du sagst, aber ich werde mein Leben dafür einsetzen, dass du es sagen darfst." So einfach ist das: Die Meinungsfreiheit, die man sich selbst auch bei größtem Unsinn zugesteht, wird anderen nur gewährt, wenn die Kritik im gewünschten Ton erfolgt, also besser gar nicht. Ansonsten ist das Hass und Menschenverachtung. Das störende Gegenüber wird zur Spezies degradiert. Und dann kommt er auch noch mit Voltaire. Um dazu die Ausdrucksweise unseres Admin zu gebrauchen: Piep-piep.

In der Fortsetzung will ich die üblichen Verdächtigen aus der Ausstellerliste vorstellen.


 
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RE: Pax Terra Musica Festival

#4 von Albero , 21.05.2017 14:22

Darfst gerne in meinem Namen piepen.
Schau dir mal die Internetauftritte von Mathias Tretschog intensiver an! Der Mann ist eine Nummer für sich. Und bei der Partei die Frau mit dem großen Gebiss scheint die Schlüsselfigur zu sein.

Renate, was heißt denn jetzt bei dir LGB


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RE: Pax Terra Musica Festival

#5 von Renate Beck , 21.05.2017 18:38

Du bist aber schlimm.
Jetzt degradierst du den Ärmsten zur Nummer.
LGB = Lustige Grüße + Bussi
LG (für dich kein Bussi weil du so pöhse zum armen Spezi bist) Renate

 
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RE: Pax Terra Musica Festival

#6 von Richard Maxheim , 24.05.2017 01:01

Die Spezi-alisten will ich mir am Schluss vornehmen. So wie ich das schon jetzt sehe, ist das ein einziger Klüngel.
Erst kommt die Prominenz aus dem Ausstellerkatalog dran:

KenFM mit seinem Sprecher Ken Jebsen: Man könnte ihm den Titel „Maschinengewehr an der Querfront“ verleihen. Wer ihm länger als 10 Minuten zuhören kann ohne Kopfschmerzen zu bekommen, muss ein Gehirn haben wie ein Sieb. PSIRAM hat über ihn ausgiebig recherchiert. Dazu brauche ich nichts weiter zu schreiben. Lesenswert auch der Artikel bei CORREKTIV. Alleine Jebsens Teilnahme reicht aus, um das Pax Terra Musica Festival ruhigen Gewissens in die Blaue Tonne zu schmeißen.

NuoViso – auch dazu hat PSIRAM einen Artikel in seinem Wiki. Ein heilloses Gemenge von Verschwörungswahn, Ufo-Phantasien, braunschillernder Esoterik und sonstigem wirren Zeug.

Deutsche Mitte – die Mikropartei von Chrisoph Hörstel, über den ebenfalls PSIRAM etliches zu berichten weiß. Mit einer ganzen Latte von Linkverweisen, aus denen man sich selbst darüber informieren kann, was Herrn Hörstel so umtreibt.

Weniger bekannt Aktivisten, die größtenteils Inhalte von anderen übernehmen:

Mainz Free TV von Bodo Schickentanz – mit eigenen und übenommenen Video-Beiträge im YouTube-Kanal – extrovertierter, ausschweifender Vielsprecher, thematisiert das Zeitgeschehen und übt Medienkritik mit deutlichem Hang zu Verschwörungstheorien – hier rastet er wegen einer eigentlich belanglosen Sache aus und steigert sich in einen verbalen Amoklauf – wird von daher sicherlich noch bekannter werden.

Free21 Magazin von Tommy Hansen – Wiederkäuen von Querfront-Beiträgen aus der Truther-Szene – verbreitet russische Propaganda. Der ehemalige dänische Journalist macht sich in seiner Heimat durch seine kruden Vermutungen bzgl. des 11. Septembers unglaubwürdig und bedient jetzt deutsche Verschwörungsfreaks.

Druschba Freundschaft mit Russland – Sendung von Frontal 21 über die Friedensfahrt – der Film ist auch sonst äußerst aufschlussreich, wird selbstverständlich in den vorgenannten „alternativen Medien“ als Lügenpropaganda diskreditiert.

Fortsetzung folgt


 
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RE: Pax Terra Musica Festival

#7 von Renate Beck , 24.05.2017 13:43

Das ist ja volle Gummizelle.
Der Brückenbodo mit der Fleckenhose ist ja putzig. Das Herz auf dem rechten Fleck und den Arsch auf der Zunge.
LG Renate

 
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RE: Pax Terra Musica Festival

#8 von Richard Maxheim , 25.05.2017 00:25

Es gibt da noch mehr solche Entertainer und Querfrontheinis, die ihre Weisheiten voneinander abschreiben und in dem Festival endlich mal eine Möglichkeit sehen, sich außerhalb des Internets öffentlich produzieren zu können. Irgendwie ticken sie alle gleich oder ähnlich. Ich will sie jetzt nicht alle durchgehen, was mir auch zu viel Arbeit wäre. Man kann ebenso bei der Ausstellerliste davon ausgehen, dass die eine oder andere Ankündigung nicht korrekt ist. Da wurden vermutlich bereits Logos eingesetzt, bevor feste Zusagen vorlagen. Ein Beispiel ist das Whistleblower Netzwerk e.V.



Das war ohne Einverständnis des Vorstandes, wie ich erfahren habe. Das Logo ist auch inzwischen gelöscht. Bei Attac und Atomwaffenfrei Jetzt könnte das auch so gelaufen sein. Oder – was ja nicht auszuschließen ist – dort gibt es Leute, an deren Verstand man zweifeln muss. Da mache ich jetzt nichts weiter. Sie sind alle informiert. Sollen sie sich ggf. blamieren. Den bereits oben angesprochenen Klüngel will ich aber am Wochenende noch studieren, einschließlich der Frau mit dem großen Gebiss .

Fortsetzung folgt


 
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RE: Pax Terra Musica Festival

#9 von Albero , 25.05.2017 12:44

Auf die Freidenker sollte man noch hinweisen. Ich meine, die Namenswahl zeigt schon, dass die einen an der Klatsche haben. Sie bilden sich ein, ihre Denke sei von besondere Qualität, da andere Menschen wohl nicht frei denken könnten. Dabei kann man aus deren Blog schön erkennen, wie kaputt sie sind. Sie machen sich die „Gedanken“ des Verschwörungstheoretikers Elias Davidsson zu eigen und veröffentlichen von ihm aktuell auf ihrer Website:

Zitat
Und wieder eine „false flag“ in Manchester. In diesem Fall wird die Jugend zum Hass gegen dem Islam erzogen und auch Musiker werden dazu erzogen. Es ist erschütternd, wie dumm (oder schlimmer) unsere Linken zu dieser offensichtlichen psychologischen Kriegsführung gegen uns sich hingeben.


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RE: Pax Terra Musica Festival

#10 von Richard Maxheim , 25.05.2017 16:23

Und so ein Gehirneiter wird den Leuten dann beim Pax Terra Musica Festival aufgetischt.
Ich habe das fotografiert, ehe es bei dem Blog im Keller verschwindet.


 
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RE: Pax Terra Musica Festival

#11 von Richard Maxheim , 28.05.2017 21:42

Kommen wir zum Klüngel.

Ganz oben auf der Seite mit den Aussteller-Logos stehen „Stopp Ramstein“, IPB (Internationales Friedensbüro), IALANA, ines und NatWiss. Da haben wir einen Teil der Berliner Querfront-Szene, mit einer gemeinsamen Adresse: Marienstr. 19/20, 10117 Berlin. Namen: Lucas Wirl, Pascal Luig und Reiner Braun, der auch als Redner eingeplant ist. Dazu ist ebenso der Friedenskreis Wa(h)nfried zu zählen. Weil sie ganz oben stehen, kann man davon ausgehen, dass sie als Erste dabei waren. Also gleich von Anfang an Personalunionen, ein perfekter Klüngel. Viel Internet, aber weitaus weniger dahinter.

Ich will hier die einzelnen Posten nicht weiter durchleuchten. Auf der Ausstellerliste kann sich jeder durch Klicken auf das Loge die Gruppierungen anschauen und die Namen kann man googlen. Trotzdem noch ein Artikel über „Stopp Ramstein“ bei Indymedia „Warum die Stopp-Ramstein-Kampagne gefährlich und rechtsoffen ist“ sowie eine Kritik an der Kampagne im Aachener Friedensmagazin. Eine inhaltsschwere und ausführliche Kritik, die dokumentiert, dass es in der Friedensbewegung auch Kräfte gibt, die sich nicht von der Querfront einspannen lassen und das detailliert begründen können.

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RE: Pax Terra Musica Festival

#12 von Albero , 29.05.2017 12:57

Ganz neu (auf der Liste ganz unten) mit von der Partie: Die Altkommunisten von der DKP mit ihrer Zeitung UZ.
Die fressen inzwischen auch Fliegen, um überhaupt noch wahrgenommen zu werden.


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RE: Pax Terra Musica Festival

#13 von Richard Maxheim , 29.05.2017 17:29

Die Teilnahme der DKP wundert mich nicht. Da sind auch Rotfaschisten dabei, die sich kaum von den Braunen unterscheiden. Es gibt Gegenden in Ostdeutschland, da bewachen sie einträchtig ihre öden Parkplätze vor der Invasion aus Afrika. Wer sich über das irrationale Gemenge der Berliner Mahnwachen, Ostermärsche und sonstigen „Friedens“-Aktionen informieren möchte, dem empfehle ich die „Friedensdemowatch“.

Die Machenschaften der heutigen Querfront erinnern mich an die Friedensbewegung gegen die NATO-Nachrüstung der Achtziger. Damals versuchten von Moskau gesteuerte Teile der Bewegung, insbesondere DKP und benachbarte Organisationen wie z.B. die Deutsche Friedensunion DFU, die Bewegung dahingehend zu beeinflussen, dass sie ihren Widerstand alleine gegen die NATO richtete und Kritik gegenüber der Sowjetunion – trotz Einmarsch in Afghanistan – unterließ. Sie hatten damit teilweise Erfolg (siehe Krefelder Appell). Heute bemüht sich eine durch russische Propaganda genährte Querfront eine „Neue Friedensbewegung“ aufzuziehen, indem sie die politischen Fehlleistungen von Bundesregierung, EU und NATO aufbauscht und den russischen Militarismus und dessen Taten verniedlicht oder sogar rechtfertigt. Heute wie damals fallen unbedarfte Friedensbewegte darauf herein. Man schämt sich dabei nicht der Kumpanei mit politischen Extremisten von beiden Rändern und versucht auch Anhänger sonstiger irrationaler Überzeugungssysteme aufzusaugen. Siehe dazu diesen Artikel im Berliner Tagesspiegel, einem für die Ideologen der Querfront führenden Vertreter der „Lügenpresse“.

Fortsetzung folgt


 
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RE: Pax Terra Musica Festival

#14 von Richard Maxheim , 30.05.2017 14:52

Jetzt will ich aber endlich zum Dreh- und Angelpunkt von der Geschichte kommen.

An erster Stelle steht die „Humanistische Friedenspartei HFP“. Wie die „Partei der Humanisten“ in ihrem Wiki meint, stellt sie keine Organisation des klassischen Humanismus dar. In der kurzen Darstellung ist oberflächlich bereits alles über die HFP gesagt. Initiatorin und Vorsitzende ist die Musikerin Paula Popescu-Kehnen, Künstlername Paula P'Cay, aus Berlin. Bei YouTube kann man sich ihre Kunst anhören. In Deutschland ist sie weniger bekannt, dafür eher in Sibirien (Video] . Sie gibt an, aus eigenen Antrieb auf die Idee zur Gründung einer Partei gekommen zu sein. Ihr Statement dazu bei YouTube (Video) halte ich für eine Legende.

Das Parteiprogramm (PDF) ist ein Sammelsurium von Positionen quer durch die so genannte Alternativbewegung. Da wurde alles hinein gepackt, womit man jeden aus der Szene ansprechen kann. Die drei Leitfragen „Nutzt es … ?“ gehen auf die Sprüchekiste von Daniele Ganser zurück, mit dem sich Paula P'Cay im WeltnetzTV ausgiebig unterhalten hat. Im letzten Artikel, 17. Vernetzung, wird es deutlich. Das ist nämlich der wahre Grund, weshalb die Partei gegründet wurde. Es geht darum, Querfront-Anhänger und -Sympathisanten zu sammeln, in einem Netzwerk zu vereinnahmen und für die Zwecke der Querfront zu instrumentalisieren, sozusagen um Linie in den Affenstall zu kriegen. „PeacePoint“ soll das Kind heißen. Aus den inzwischen zahlreichen YouTube-Filmchen, insbesondere den Live Talks, kann man ersehen, wie sehr Paula P'Cay darum bemüht ist. Man versucht sich überall anzubiedern, wo es nur geht.

In dieser Hinsicht soll das „Pax Terra Musica Festival“ ein Highlight werden. Malte Klingauf, der Organisator, und Mathias Tretschog, der ganzheitliche Manager , rühren kräftig die Werbetrommel und versuchen zu verhindern, dass die Aluhut-Szene da im eigenen Saft schmort. Allerdings, je bekannter die Aktion wird, desto mehr kritische Stimmen sind zu vernehmen. Es ist auch nicht so, dass dieses „Friedensfestival“ eine Sache für sich wäre, an der die HFP als Teilnehmer unter Teilnehmern zugegen wäre, so wie das auf er Website der Veranstaltung dargestellt wird. Klingauf und Tretschog sind Mitbegründer der Partei und Klingauf ist im Vorstand. Es sind überhaupt die beiden Aktivsten, neben der Chefin. Das Festival ist eine Aktion der HFP und liegt in deren Agitationsplan. Wenn man sich das alles etwas genauer angeschaut hat, muss man schon arg benebelt sein, um das nicht zu merken. Und wer sich nicht die Hose mit der Beißzange anzieht, weiß genau, wer letztendlich hinter alle dem steckt:

Biddeschööööön!

Stellt euch vor, die Wahnwichtel-Querfront will euch vereinnahmen und keiner geht hin.

Richard


 
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RE: Pax Terra Musica Festival

#15 von Renate Beck , 31.05.2017 06:43

Die Show ist an Scheinheiligkeit kaum noch zu überbieten.
Peacepaula sollte die Finger von der Musik lassen. Als Schauspielerin ist die ausbaufähig.
Zwei Semester Zerboni und man würde ihr die Scheinheiligkeit nicht mehr so sehr ansehen.
Ob sich die Investition aber noch auszahlt ist fraglich.
Unser Schatzmeister vom Laden ist Mitglied in der ÖDP. Er hat sich beim Bundesvorstand beschwert. Die ÖDP ist jetzt nicht mehr auf der Ausstellerliste.
LGB Renate
Das B ist für den Schatzmeister.

 
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