Zu den Todesschüssen

#16 von Markus Rabanus , 02.04.2018 00:58

So sehr die Todesschüsse untersucht und verurteilt gehören, so politisch falsch halte ich die Rückkehrforderungen der palästinensischen Demonstranten, denn wenn überhaupt, dann setzt Rückkehr Versöhnung voraus - und davor einen Frieden, den es zu erstreiten gilt - vor dem Internationalen Gerichtshof und vom Weltsicherheitsrat durchgesetzt.


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Untersuchung dringend notwendig

#17 von Albero , 02.04.2018 13:17

Mit Todesschüssen wird das natürlich nichts mit dem Frieden. Aber erst einmal untersuchen, bevor man verurteilt. Deshalb wäre es äußerst wichtig, dass die israelische Regierung der Forderung von UN-Generalsekretär Guterres nachkommt und eine neutrale Untersuchung der Geschehnisse zulässt. Dabei würde natürlich auch untersucht, in wie weit die Hamas - die nichts weiteres im Sinn hat, als Israel zu bekämpfen - ganz bewusst gewaltbereite Palästinenser zum Angriff auf die Grenze aufgewiegelt hat, damit Israel mal wieder in der öffentlichen Meinung schlecht da steht. Skrupellos wurde dafür sogar ein siebejähriges Mädchen in den Grenzbereich geschickt, dem aber nichts geschah. Die Schüsse der Soldaten gingen vorwiegend in die Beine der Angreifer. Man kann also hier nicht generell von Todesschüssen ausgehen. Dass im Eifer des Gefechts auch mal die Treffer höher liegen, ist kaum zu vermeiden. Beinschüsse können ebenso tödlich enden. Das soll natürlich keine Rechtfertigung der Schüsse sein, denn man hätte auch Gummigeschosse verwenden können. Ich denke, dass Israel sich in Sachen Untersuchung nicht weiter quer stellen sollte, denn das wäre äußerst dumm. Wenn wir als Mondialisten etwas Brauchbares zu der Diskussion beisteuern wollen, wäre es genau diese Forderung.

Meint Albero


Glaubt ihr etwa alles, was n i c h t in den Zeitungen steht?

 
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RE: Die Jordan Union – eine Nahost-Friedensvision

#18 von Richard Maxheim , 02.04.2018 20:37

Es ist bedrückend, aber hier muss ich einfach die Augen zu machen. Die laufende Realität dieses Konfliks macht jede positive Zukunftsvision zunichte. Wir haben auch keine Rezepte, wie man dem begegnen könnte, und schon mal gar nicht die Macht dazu. Deshalb bitte nicht jeden Scheiß, der da abläuft hier zur Diskussion stellen!

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zuletzt bearbeitet 02.04.2018 | Top

70 Jahre Israel

#19 von Richard Maxheim , 19.04.2018 13:50

Zitat aus einem Artikel von Tim Aßmann, ARD-Studion Tel Aviv, bei Tagesschau.de von heute:

Zitat
Er bedauere zutiefst, dass Israel weiter in diesem Zustand sei, sagt Shimon Stein. Der ehemalige Botschafter Israels in Deutschland hat den Eindruck, dass sich sein Heimatland im Status quo eingerichtet hat. "Ich mache mir um die Zukunft des Landes Sorgen, denn die Frage bleibt für mich: Wohin gehen wir?", so Stein. "Was ist eigentlich die Endstation? Wo wollen wir ankommen?" Die israelische Gesellschaft verdränge. Premier Netanyahu sei ein Beispiel dafür, sich mit dem Status quo zufrieden zu stellen.


Die Worte von Shimon Stein deuten nicht darauf hin, dass er selbst Vorstellungen hat, wo es mit Israel hingehen soll. Bestimmt hat er sie, nur in dem Artikel nicht den nötigen Raum dafür. Vielleicht braucht Israel nur mal ein paar positive Utopien. Ich habe deshalb an Shimon Stein eine Mail geschickt und ihn auf unsere Pressemitteilung „Macht Jerusalem zur Friedenshauptstadt“ hingewiesen.

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zuletzt bearbeitet 19.04.2018 13:50 | Top

   

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